Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: zu den Bußgeldern gegen Telekomanbietér

Bielefeld (ots) - Ohne Internet- und mit Abstrichen ohne Telefonanschluss ist man heutzutage wie abgeschnitten von der Welt. Viele scheuen einen Anbieterwechsel nach immer wiederkehrenden Meldungen über abenteuerliche Fälle, in denen die Leitung deshalb monatelang tot geblieben ist. Eine Wettbewerbsbehinderung, wie sie größer kaum sein könnte. Die Einrichtung der Beschwerdestelle bei der Bundesnetzagentur war ein wichtiger erster Schritt. Und es ist ein vorbildliches Beispiel für unbürokratische Hilfe durch eine oberste staatliche Stelle. Wie wichtig und wertvoll die Beschwerdestelle ist, zeigt die Zahl von zigtausend Fällen. Das ist angesichts von mehr als drei Millionen Anbieterwechseln im Festnetz und Mobilfunk pro Jahr zwar ein relativ geringer Prozentsatz. Für jeden einzelnen Betroffenen kann das Problem aber neben Nerven auch viel Zeit und Geld - und bei Firmen sogar die Existenz kosten. Die verhängten Bußgelder zahlen die Telekomanbieter zwar aus der Portokasse. Sie sind aber doch ein wichtiges Signal für ein entschiedenes Vorgehen im Sinne der Verbraucher.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: