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Westfalen-Blatt: zur Krebs-Früherkennung

Bielefeld (ots) - Diese Umfrage gibt zu denken: Wenn 30 Prozent der Frauen glauben, dass ein Mammografie-Screening eine Brustkrebserkrankung verhindert, dann stimmt etwas mit der Aufklärung nicht. Und das gilt nicht nur für diese Art der Früherkennung. Da diese Unwissenheit - oder sollte man besser sagen Blauäugigkeit? - nach Auskunft von Experten auch bei anderen Vorsorgeuntersuchungen nicht ungewöhnlich ist, muss die Beratung verbessert werden, muss einmal mehr erklärt werden, dass Krebs trotz regelmäßiger Vorsorge auftreten kann. Wichtig ist aber, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen. Dann steigen die Chancen auf Heilung erheblich. Immerhin liegt die Quote für eine erfolgreiche Brustkrebs-Therapie inzwischen bei 80 Prozent. Gleichwohl ist es wichtig, die Betroffenen ausführlich zu beraten und zu informieren, wenn es beim Screening einen ersten Verdacht gibt - jeder vierte Befund entpuppt sich Studien zufolge als harmlos oder gar falsch. Das Wissen darum kann die enorme psychische Belastung während der Wartezeit nach der unvermeidlichen Gewebeentnahme zumindest ein wenig dämpfen.

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