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Westfalen-Blatt: zur Daimler-Bilanz

Bielefeld (ots) - Das Ziel ist klar definiert: Bis 2020 will Daimler die deutschen Erzrivalen Audi und BMW auf die Plätze verweisen - und das nicht nur in Sachen Absatzzahlen. Auch bei der für die Aktionäre weitaus wichtigeren Rentabilität soll der Stern wieder besonders hell strahlen. Die Aufholjagd des Stuttgarter Autobauers aber wird nicht einfach. Zwar kommen die neuen Modelle wie A- und S-Klasse bei den Kunden gut an. Zudem haben die Schwaben mit der neuen C-Klasse und dem GLA in Kürze noch zwei ganz heiße Eisen im Feuer, um die Absatzzahlen weiter zu steigern. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Auch in Ingolstadt und München sind neue, verkaufsträchtige Modelle in Planung, wird die Palette weiter und weiter ausgebaut. Und beide Konzerne produzieren derzeit zudem profitabler als Mercedes. Das will und muss Daimler-Chef Dieter Zetsche ändern. Daran wird er gemessen. Das entscheidet über seine Zukunft als Vorstand des Unternehmens. Die Entwicklung in 2013 deutet indessen darauf hin, dass sein Sparkurs greift und er wieder ganz fest das Steuer des Konzerns in Händen hält.

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