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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Flutkatastrophe in Pakistan

Bielefeld (ots) - Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Pakistan tut not. Unbedingt und möglichst schnell. Es gilt vor allem, das unermessliche Leid der Millionen von Menschen, die in den Fluten ihr Hab und Gut verloren haben und nun ums nackte Überleben kämpfen, zu lindern. Die Betroffenen warten dringend auf Lebensmittel, sauberes Wasser, Kleidung und Unterkünfte. Bislang meistens vergeblich. Es gilt aber auch, den Einfluss der Taliban nicht noch weiter wachsen zu lassen. Die nämlich machen sich wie schon oft in der Vergangenheit die Situation zunutze. Hilfe aus dem Westen wird als Angriff auf den Islam und Versuch der Versklavung der Islamisten bezeichnet. Gleichwohl aber stellen die Terroristen Unterstützung in Aussicht, falls den Ungläubigen die kalte Schulter gezeigt wird. Es ist fast absehbar, dass die Taliban nun mächtig Zulauf bekommen, weil sie vor Ort sind und Hilfe leisten. Anders als die Regierung Pakistans, die die Opfer im Stich lässt. Allen voran Präsident Asif Ali Zardari, der viel zu lange zögerte, seine Europareise abzubrechen. Wer so handelt, spielt den Terroristen in die Hände - und macht die Katastrophe größer als sie ohnehin schon ist.

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