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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Gas-Versorgung

Bielefeld (ots) - Endlich! Der Gasmarkt öffnet sich dem Wettbewerb. Das dürfte nach dem Kalkül der Verbraucherschützer Druck auf die Preise ausüben. Eine auf den ersten Blick gute Nachricht. Bisher diktieren vor allem die großen Energieversorger Eon, RWE, Vattenfall und EnBw den Markt. Künftig erhalten sie mehr und mehr Konkurrenz durch neue Anbieter. Dazu werden zu Beginn kommenden Jahres die Stadtwerke Bielefeld gehören. Sie wollen ihr Erdgas künftig über das Internet auch bundesweit an Privathaushalte anbieten. Das setzt voraus, dass das Unternehmen beim Einkauf geschickt agiert, es also gelingt, günstige Preise auszuhandeln. So weit die Theorie. In der Praxis wäre die Schlussfolgerung, dass Erdgas schon bald deutlich billiger wird, verfrüht. Erstens weiß niemand, wie sich der Preis für den Rohstoff Gas in den nächsten Jahren auf dem Weltmarkt entwickelt. Zweitens könnte auch eine mögliche höhere Besteuerung den Gesamtpreis wieder nach oben treiben. Und schließlich muss auch der Verbraucher zum Wechsel zu einem anderen Versorger bereit sein, wenn dieser das Gas billiger anbietet.

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