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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Sponsoring:

Bielefeld (ots) - »Tue Gutes und sprich darüber«: Nach dieser Devise handeln die meisten Unternehmen, wenn sie Vereine, Hilfsorganisationen oder wen auch immer unterstützen. Ist das verwerflich? Nein. Die Unterstützung muss nur auch wirklich so ausfallen, wie das Unternehmen sie vermarktet. Leider ist das nicht immer Fall. Die Brauerei Krombacher beispielsweise warb vor einiger Zeit damit, gemeinsam mit dem WWF mit jeder verkauften Kiste Bier einen Quadratmeter Regenwald zu schützen. Super Sache, dachten sich viele Menschen. Trinken für den guten Zweck. Dabei war der Zweck gar nicht so gut, wie das Unternehmen behauptete. Wettbewerbshüter wiesen darauf hin, dass von den 11,50 Euro pro Kasten nur 6,7 Cent tatsächlich an die Naturschutzorganisation flossen. Beim besten Willen ließe sich damit kein Quadratmeter Regenwald retten. Sponsoring kann auch anders und transparent aussehen. Dr. Oetker beispielsweise hat schon mehrmals auf einen Schlag Millionen an soziale Einrichtungen gespendet - unabhängig vom Verkauf der Produkte. Es hat sich bezahlt gemacht.

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