Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Sponsoring-Affäre:

Bielefeld (ots) - Es hat nie ein Gespräch des NRW-Ministerpräsidenten gegen Geld gegeben und es wird nie eines geben: Dieser gestern auch im Landtag wieder gebetsmühlenartig vorgetragene Satz der CDU stellt Parteien und Bürger vor eine Glaubensfrage. Ganz eng daran geknüpft ist ein Verdacht, den einige längst zur Behauptung erhoben haben: Hat Jürgen Rüttgers von dem unmoralischen Angebot aus seiner eigenen Partei gewusst oder nicht? Seit Wochen gibt es in der Sache nichts Neues. Alles Suchen und alle Entrüstung bei der Opposition haben keinen neuen Beleg erbracht. Allerdings wurden immer mehr Details aus der Geldbeschaffungspraxis der anderen Parteien zutage gefördert. Als Karl-Josef Laumann seinen langjährigen politischen Weggefährten Rüttgers gestern im Landtag als untadelig, bescheiden und gradlinig bezeichnete, brach bei der Opposition johlendes Gelächter aus. Von dort ist also auch keine ernsthafte Entscheidungshilfe zu erwarten. Nein, der Bürger steht ganz allein da. Er muss für sich klarstellen, ob er Jürgen Rüttgers die Sponsoring-Affäre als Betriebsunfall durchgehen lässt oder nicht. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: