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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur US-Zinsentscheidung

Bielefeld (ots) - Die Erhöhung des Diskontsatzes in den USA kommt zu einem überraschenden Zeitpunkt. US-Notenbank-Chef Ben Bernanke läutet damit sanft das Ende der Zeit des billigen Geldes ein. Für Banken in den USA werden Kredite fortan etwas teurer. Zugleich ist die Zinserhöhung ein Signal, dass die Geldmärkte inzwischen auch ohne die Finanzstütze der amerikanischen Fed wieder funktionieren. Die mächtigste Notenbank der Welt bereitet das Ende ihrer Niedrigzinspolitik vor. Nach der Erhöhung des Diskontsatzes dürfte die Erhöhung des Leitzinses nur eine Frage der Zeit sein. Es wäre ein notwendiger Schritt, um eine erneute Geldblase zu vermeiden. Für eine echte Wende in der Geldmarktpolitik war der Zinsschritt aber doch zu klein, weswegen viele Aktienmärkte nach dem ersten Schock wieder freundlicher tendierten. Und doch spüren gerade die Euro-Länder den Dreh an der Zinsschraube. Im Vergleich zum Dollar verliert der Euro an Wert. Das muss nichts Schlechtes bedeuten. Insbesondere die exportorientierte Industrie kann ihre Produkte in den Dollarländern entsprechend kostengünstiger anbieten. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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