Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Deutschen Bahn/Mädchen aus Zug gewiesen

Bielefeld (ots) - Ums Image der Bahn ist es nicht gut bestellt. Zugausfälle und Verspätungen laden auch in Zeiten angespannter Wetterlagen nicht dazu ein, auf die Schiene umzusteigen. Wenn dann noch Mitarbeiter ein haarsträubendes Benehmen an den Tag legen, dann darf sich das Unternehmen nicht wundern, wenn Fahrgäste ausbleiben. Natürlich ist es hier in erster Linie die Schaffnerin, die wegen ihrer unmenschlichen Reaktion zur Verantwortung zu ziehen ist. Die Frau hat damit einerseits gegen Anweisungen der Bahn gehandelt, nach denen Minderjährige nicht aus Zügen verwiesen werden dürfen. Auf der anderen Seite hat die Zugbegleiterin keine Schwarzfahrerin erwischt. Es war ein junges Mädchen, das bereit war, den Fahrpreis zu zahlen, nur die zwei Euro Zuschlag für das Abkassieren im Zug nicht hatte. Es sei dahin gestellt, ob der Aufpreis überhaupt gerechtfertigt ist. Die Reaktion der Schaffnerin war es nicht. Die Bahn muss sich in dem Zusammenhang aber fragen lassen, wie gut die Mitarbeiter im Umgang mit Kunden geschult sind. Da es bereits mehrere Vorfälle dieser Art gegeben hat, liegt hier einiges im Argen. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: