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Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema TV-Dokusoaps:

Bielefeld (ots)

Dokusoaps heißt das neue Lieblingskind der
Privatsender. Vor einem Millionenpublikum gestehen hochverschuldete 
Paare tränenreich ein, dass sie nicht mit Geld umgehen können, 
verzweifelte Mütter müssen sich von einer »Super Nanny« sagen lassen,
dass sie ihre Kinder falsch erzogen haben. Unterdessen zeigt 
Christian Rach versiffte Restaurantküchen und schüttelt den Kopf über
völlig versalzene Gerichte.
Dokusoaps schüren den Voyeurismus der Zuschauer: Sie machen sich 
lustig über verklemmte Bauern, Möchtegern-Köche und Chaosfamilien. 
Weil Dokusoaps inflationär zunehmen, leisten sie ihren Beitrag dazu, 
dass der Sozialvoyeurismus in der Gesellschaft, wie Wissenschaftler 
das Phänomen nennen, wächst. Mit wenig Geld produziert, sichern sich 
RTL und Co. hohe Einschaltquoten. Sie sind genau das richtige Format 
in einer Zeit, in der die Sender sparen müssen.
Dokusoaps lassen das Programm verflachen und befördern Schadenfreude.
Auch ARD und ZDF setzen auf Dokusoaps: Sie führen Tiere im Zoo vor. 
Aber besser Tiere als Menschen. Denn ein Elefant nimmt keinen 
Schaden, wenn ihn eine Kamera filmt.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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