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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zum Thema: Grippeferien

    Bielefeld (ots) - Hurra, Schweinegrippe! Klammheimlich hatten tausende von Schülern in NRW auf eine Verlängerung der Ferien gehofft. Dass daraus nichts werden würde, war seit dem problemlos verlaufenen Schulstart in den Bundesländern mit früherem Ferienende absehbar. Dreieinhalb Monate ist es her, dass die ersten Fälle der Neuen Grippe in Deutschland nachgewiesen wurde. Tödlich verlaufen ist sie hierzulande noch nie - und das, obwohl die Zahl der Fälle gerade erst die Marke von 10 000 übersprungen hat. Was nicht bedeutet, dass nun Leichtsinn einkehren darf. Die Tücke der Neuen Grippe liegt in ihrer hohen Ansteckungsgefahr gepaart mit der Wandelungsfähigkeit des Virus'. Niemand vermag vorherzusagen, was im Herbst geschieht, wenn sich die normale Grippe und das Mexiko-Virus begegnen. Nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts verursacht die normale Grippe pro Jahr in Deutschland 5000 bis 15 000 Todesfälle. Allein deshalb ist Vorsorge angeraten: durch Schutzimpfung, durch erhöhte Hygiene, durch Beachten der Verhaltensregeln im Infektionsfall. Hysterie aber wäre die schlechteste Medizin.

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