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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur deutsch-deutschen Geschichte

Bielefeld (ots)

Was wäre, wenn...? Seriöse Historiker lehnen die
so genannte kontrafaktische Frage grundsätzlich ab. Aber Politiker 
dürfen und müssen sie stellen. Denn die atemberaubenden Enthüllungen 
über die Stasi-Verpflichtung des Todesschützen von Benno Ohnesorg 
werfen ein völlig anderes Licht auf die 68-er Dynamik.
 Ob die neuen Erkenntnisse dazu führen, dass die Geschichte der 
Studentenbewegung umgeschrieben werden muss, wie Wolfgang Kraushaar 
meint, wird sich noch erweisen. Selbstverständlich wäre die 
Offenlegung des SED-Parteibuchs des Todesschützen viel früher 
wünschenswert gewesen. Wie aufgeräumt ist die Birthler-Behörde 
eigentlich? Wieso können Betonkommunisten von damals noch heute mit 
eisernem Schweigen davonkommen?
Neben die historische Bewertung muss jetzt die lange verweigerte 
Debatte über die Verstrickung der SED und ihrer heute noch lebenden 
Kader treten. Den wenigsten konnte juristisch etwas nachgewiesen 
werden. Das darf nicht das letzte Kapitel deutsch-deutscher 
Geschichte bleiben. Sie muss weitergeschrieben werden.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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