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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) kommentiert:

    Bielefeld (ots) - Ohne die große Konzern-Mutter General Motors (GM) dürfte die deutsche Tochter Opel es schwer haben zu überleben. Allein wäre sie zu klein. Kaum ein Markt ist so umkämpft wie die Autobranche. Und zwar weltweit. Am Ende dürften sich neben einigen Nischenanbietern nur wenige Großkonzerne behaupten. Aus OWL-Sicht wäre zu wünschen, dass der in Delbrück gebaute Sportwagen Artega, von dem in diesen Tagen die ersten Serienmodelle vom Band laufen, eine Zukunft hat. Fest steht, dass die US-Konzerne GM, Chrysler und Ford eine lange Durststrecke vor sich haben werden. Potentielle Autokäufer sind verunsichert. Werden sie ein Auto von einer Firma kaufen, die verschwinden könnte? Am Ende sind Millionen Beschäftige beiderseits des Atlantiks die Leidtragenden. Niemand kann es wollen, dass es zum totalen Crash kommt. Auch die Republikaner nicht, die sich mit ihrem Nein zum Rettungspaket gegen die Demokraten stellen. Typisches Machtgerangel? Das auch. Vor dem Machtwechsel in den USA von Bush zu Obama lassen konservative Senatoren noch einmal die Muskeln spielen. Auch wenn es schwer fällt: So einen wichtigen Industriezweig darf man nicht vor die Wand fahren lassen.

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