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Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) schreibt zum neuen Sparkassengesetz in Nordrhein-Westfalen:

Bielefeld (ots)

Nun hat also doch die Vernunft gesiegt. Die in
weiten Teilen der Bevölkerung so beliebten Sparkassen bleiben auch 
künftig selbständig. Die befürchtete »Privatisierung durch die 
Hintertür« ist nach dem jetzt vorgelegten Gesetzentwurf der 
Landespolitiker von NRW vom Tisch. Gut so. Dass sich am Ende alle 
Politiker für die gefundene Lösung mehr oder weniger beglückwünschten
zeigt, wie verfahren die Situation über Monate hinweg war.
Vor allem CDU-Finanzminister Helmut Linssen hatte mit seinem Vorstoß,
die Sparkassen zu »modernisieren« und die West-LB sozusagen zur 
Zentrale der Sparkassen zu machen, kein glückliches Händchen 
bewiesen. Gerade vor dem Hintergrund der Finanzkrise hat sich 
gezeigt, dass das Drei-Säulen-Modell in Deutschland Gold wert ist. Es
sorgt - trotz aller Verluste auch bei Sparkassen und Volksbanken - 
für Stabilität und genießt Vertrauen.
Als Gewinner kann sich nun auch die Allgemeinheit sehen. Denn die 
Sparkassen werden wie bisher einen Teil ihrer Überschüsse für 
gemeinnützige Zwecke an die Kommunen ausschütten. Das kann 
Sportvereine ebenso freuen wie einen Tierpark, ein Kino oder ein 
Theater. Genau so und nicht anders sollte das Modell Sparkasse 
bleiben.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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  • 03.11.2008 – 19:57

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