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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Hochschul-Offensive in Ostwestfalen-Lippe

Bielefeld (ots) - Kohle und Stahl: Das waren die Rohstoffe für das deutsche Wirtschaftswunder des vergangenen Jahrhunderts. Doch das ist längst Geschichte. Die Kohleförderung wird gerade abgewickelt, und die neuen Stahlgiganten sitzen in Indien. Im internationalen Wettbewerb sind mehr denn je Ideen und Erfindungen gefragt - der wichtigste Rohstoff im 21. Jahrhundert ist Bildung. Deshalb verdient NRW-Forschungsminister Andreas Pinkwart Lob für seine Ankündigung, landesweit 11 000 weitere Studienplätze zu schaffen. Ohnehin ist der Ausbau der Hochschulen überfällig. Wegen der Schulzeitverkürzung an den Gymnasien werden im Jahr 2013 gleich zwei Jahrgänge - die heutigen siebten und achten Klassen - die Abiturprüfung ablegen. Das wird einen gewaltigen Ansturm auf Universitäten und Fachhochschulen auslösen. Insofern kommt Pinkwarts Programm gerade noch rechtzeitig. Enorme Chancen bietet die Hochschul-Offensive allerdings für Ostwestfalen-Lippe, sich als Gesundheitsregion noch stärker zu profilieren. Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Uni Bielefeld genießt bereits hohes Renommee. Da müsste es doch zu schaffen sein, auch die bundesweit erste Fachhochschule für Gesundheitsberufe nach Ostwestfalen zu holen. Der Wettbewerb um die neuen Studienplätze ist eröffnet. Ostwestfalen-Lippe sollte sich schnellstens in die Startlöcher begeben. Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261 Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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