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Pressemitteilung zur 6. Handelsblatt-Jahrestagung "Stahlmarkt 2002" / Amerikas Stahl-Sonderweg gefährdet gesamte Branche

Düsseldorf (ots) - Trotz der schlechten weltwirtschaftlichen Lage sieht die deutsche Stahlindustrie verhalten optimistisch in das Jahr 2002 und erwartet weitere Zuwachsraten. Schon 2001 wurde eine Zuwachsquote von knapp zwei Prozent bei der Stahlverwendung verzeichnet. Verunsichert wird der deutsche und internationale Stahlmarkt durch die Empfehlung der amerikanischen International Trade Commission (ITC) an US-Präsident Bush, je nach Produkt Schutzzölle und Quoten auf Stahleinfuhren in den amerikanischen Markt zu verhängen. Darüber hinaus verstärkt die amerikanische Stahlindustrie die Abschottung ihres Binnenmarktes durch Handelsklagen wie jüngst die Antidumping-Klagen gegen Kaltfeinblech aus zwanzig Ländern. Die Folgen der amerikanischen Einfuhrhemmnisse trägt aber die internationale Stahlindustrie. Nur durch erhebliche Preisnachlässe können die zurückgewiesenen Stahlmengen andere Absatzmärkte finden und senken so das Preisniveau auf ein nicht mehr vertretbares Maß. Die 6. Handelsblatt-Jahrestagung "Stahlmarkt 2002" (19. und 20. Februar 2002, Berlin) greift diese und weitere Chancen und Risiken der deutschen und internationalen Stahlindustrie auf. Neben globalen Wettbewerbsstrategien werden Potenziale für den Stahlhandel - zum Beispiel durch E-Commerce - thematisiert und verschiedene Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten für den Werkstoff Stahl aufgezeigt. Über die deutsche Stahlindustrie im Zeitalter der Globalisierung spricht Prof. Dr. Dieter Ameling (Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute). Erfolgsfaktoren und -Strategien für den globalen Wettbewerb führt Dr. Ulrich Middelmann (Vorstandsvorsitzender ThyssenKrupp Steel AG) am Beispiel des Marktführers vor. Zukunftspotenziale für den Werkstoff Stahl veranschaulicht Josef von Riederer (Präsident Eurometal, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stahlhandel). Prof. Dr. Ing. Heinrich Flegel (Leiter Forschung und Technologie DaimlerChrysler AG) stellt verschiedene Anwendungen von Leichtbaukonzepten in der Automobilindustrie vor. Die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von Stahl in der Bauwirtschaft werden auch Thema sein. (2157 Zeichen) Handelsblatt Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Mehr als 250 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung. Handelsblattleser gehören zu den Entscheidern und Meinungsmachern der deutschen Wirtschaft. 85 Prozent sind Selbstständige oder leitende Angestellte, jeder Dritte ist Geschäftsführer oder Vorstandsmitglied. Mit einer verkauften Auflage von über 166.000 Exemplaren (IVW-Durchschnitt 2000) erreicht das Handelsblatt weit mehr als 600.000 Leser. ots Originaltext: EUROFORUM Deutschland GmbH Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen sind erhältlich bei: EUROFORUM Deutschland GmbH Frau Stefanie Rettig-Liebers Prinzenallee 3 40549 Düsseldorf Tel.: +49 (0) 211/9686-3561 Fax: +49 (0) 211/9686-4561 e-Mail: stefanie.rettig-liebers@euroforum.com Weitere Veranstaltungen zum Thema Produktion finden Sie unter: www.euroforum.de/produkt.htm Informationen für Redaktionen Claudia Büttner, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 (0) 211/9686 3380 Fax: +49 (0) 211/9686 4380 E-Mail: presse@euroforum.com Presseinformation im Internet www.euroforum.de/presse/stahl2002.htm EUROFORUM im Internet: www.euroforum.com Original-Content von: EUROFORUM Deutschland SE, übermittelt durch news aktuell

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