Messe Berlin GmbH

Abschlußbericht
Import Shop Berlin 2000 vom 29. März bis 2. April
Mehr Besucher auf dem Import Shop Berlin

    Berlin (ots) -
    
    Jeder dritte Aussteller und jeder sechste Fachbesucher tätigte
Geschäftsabschlüsse / Jeder Privatbesucher gab 226 DM aus
    
    Der Import Shop Berlin hat sich erneut als Marktplatz für
Aussteller aus Europa und Übersee bewährt. Auf einer
Ausstellungsfläche von 5.643 Quadratmeter netto zeigten 545
Aussteller aus 64 Ländern ihr Warenangebot. Diese internationale
Einkaufsmeile unter dem Berliner Funkturm bot den Verbrauchern und
den interessierten Fachbesuchern die Möglichkeit, Produkte in
bekannter Qualität zu ordern, einzukaufen und sich über neue Trends
in den Marktsegmenten Bekleidung, Heimtextilien, Dekorationsartikel,
Kunsthandwerk, Geschenkartikel, Lederwaren, Schmuck und Modeschmuck
zu informieren. Die hier gegebenen Vergleichsmöglichkeiten der
Anbieter wurden von Einkäufern und Verbrauchern positiv beurteilt,
die gezielt nach neuen Lieferanten und neuen Erzeugnissen suchten.
    
    Jeder sechste Fachbesucher meldete bereits Geschäftsabschlüsse auf
dem Import Shop Berlin. 80 Prozent der Privatbesucher haben auf dem
Import Shop Berlin eingekauft. Nach Angaben der Privatbesucher wurden
dafür durchschnittlich DM 226,- (1999: DM 256,-) ausgegeben. Sowohl
die Privatbesucher als auch die Fachbesucher zeigten das größte
Interesse an den Marktsegmenten Dekorationsartikel/Kunsthandwerk
sowie Schmuck/Modeschmuck.
    
    Im Rahmen der Berliner Messe "Partner des Fortschritts" wurden von
der Europäischen Union wieder Messekontingente für Textilien gewährt.
Im Fachteil "Textilien" waren 127 Aussteller aus der VR China,
Indien, Indonesien, Malaysia, Pakistan, Sri Lanka, der Ukraine,
Vietnam sowie aus Deutschland (Importeure) anwesend.
    
    Im Rahmen der Sonderkontingente wurden von den Einkäufern
Textilien im Werte von 192,2 Millionen DM (1999: 127,5 Millionen DM)
geordert. Die Einkäufer, die diese Sonderkontingente in Anspruch
genommen haben, kamen aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich,
Finnland, Großbritannien, Italien, Irland, den Niederlanden,
Österreich, Schweden und Spanien. 31 Prozent der Verträge wurden von
ausländischen Importeuren geschlossen.
    
    Die Deutsch-Simbabwische Gesellschaft nahm als erste
Länderorganisation Afrikas mit einem Stand am Import Shop Berlin
teil. Reinhold Hemker, MdB, Präsident der
Deutsch-Simbabwischen-Gesellschaft, beurteilte die Beteiligung
positiv und führte aus: "Die von der Deutsch-Simbabwischen
Gesellschaft angebotenen Skulpturen und weiteren Kunstgegenstände und
kunsthandwerklichen Produkte fanden ein reges Interesse bei den
Besuchern. Häufig wurden fachliche Fragen zur Entstehung und zu den
Formen der Steinkunst in Simbabwe gestellt. Viele von ihnen kauften
Kunstwerke und Gegenstände des Kunsthandwerks. Der Erlös der
Verkaufsaktion geht an die Flutopferhilfe in Simbabwe". Die
Gesellschaft betonte, dass sie die hier geknüpften Kontakte weiter
ausbauen und auch die Zusammenarbeit mit Messe Berlin fortsetzen
wird.
    
    Marokko, das mit neuen und traditionellen Produkten die
Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zog, war mit mehr Ausstellern
als noch 1999 beteiligt. Diese zahlenmäßig größere Beteiligung war
durch die verstärkte Zusammenarbeit der Messe Berlin mit der
Handwerkskammer Marrakesch zustande gekommen. Hans-Ludwig Kimmel,
Repräsentant der Messe Berlin für das nördliche Afrika, konnte schon
heute das weitere Engagement der Region des Hochatlas auf dem Import
Shop Berlin im November 2000 bekannt geben und fuhr fort: "Die neuen
und die schon erfahrenen Aussteller aus Marokko haben gut verkauft,
so dass sie auch im November wieder in Berlin anwesend sein werden.
Star ist nach wie vor der Hochatlas-Teppich".
    
    Erstmals nahmen Kunsthandwerksfirmen aus Laos und Kambodscha mit
einem Gemeinschaftsstand am Import Shop Berlin teil. Unterstützt von
Partnerschafts-Projekten der Handelskammer Koblenz brachten
Mitgliedsfirmen der Lao Handicraft Group und der Cambodian Crafts
Cooperation hochwertige Produkte nach Berlin. "Großes
Käuferinteresse", erläuterte Michael Schultze von der Handelskammer
Koblenz, "und die besondere Aufmerksamkeit von Facheinkäufern zeugen
vom Erfolg der Messebeteiligung und bestärken uns, dass unser Konzept
für die Entwicklung neuer Produkte - hohe Qualität mit modernem
Design auf Grundlage der kulturellen und handwerklichen Traditionen
von Laos und Kambodscha  - den richtigen Weg weist".
    
    Auf den Import Shop kamen 34.692 Besucher (38 % mehr als im
Vorjahr), davon waren 5.000 Fachbesucher.
    
    
    33 Prozent der Aussteller tätigten Geschäftsabschlüsse
    
    In der abschließenden Befragung durch ein unabhängiges
Marktforschungsinstitut gaben 33 Prozent der Aussteller an, dass sie
Verträge mit Fachbesucher tätigen konnten. Von sehr zahlreichen bis
zahlreichen Geschäftsabschlüssen berichteten 39 Prozent. Sehr
zahlreiche bis zahlreiche Direktverkäufe auf dem Import Shop Berlin
meldeten ebenfalls 39 Prozent. Aufgrund ihrer Kontakte zu Fach- und
Privatbesuchern erwartet über die Hälfte der Aussteller ein sehr
gutes  bis befriedigendes Nachmessegeschäft. 38 Prozent bekamen
Anregungen für zukünftige Export-Aktivitäten, für ihre zukünftige
Produktgestaltung 47 Prozent. Voraussichtlich werden sich 72 Prozent
der Aussteller auch am nächsten Import Shop Berlin, der bereits Ende
November stattfindet, beteiligen.
    
    
    Jeder sechste Fachbesucher tätigte Geschäftsabschlüsse
    
    Die Mehrzahl der Fachbesucher kam auf den Import Shop Berlin, um
sich über das präsentierte Warenangebot zu informieren. Auf der Suche
nach neuen Bezugsquellen waren 46 Prozent. Dabei waren vor allem die
Regionen Afrika (46 %) und Asien (40 %) gefragt. Ein Drittel kam mit
der Absicht, in erster Linie Einkäufe zu tätigen bzw. Ordergeschäfte
abzuschließen. 15 Prozent berichteten über Geschäftsabschlüsse.
    
    Die Fachbesucher zeigten das größte Interessen an
Dekorationsartikeln/Kunsthandwerk (54 %) und Schmuck/Modeschmuck (42
%).
    
    Die meisten Fachbesucher sind im Dienstleistungssektor (19 %), im
Einzelhandel (14 %), in der öffentlichen Verwaltung (14 %) und im
Bereich Forschung/Lehre (13 %) tätig.
    
    80 Prozent der Privatbesucher kauften ein
    
    60 Prozent der Privatbesucher kamen auf den Import Shop Berlin, um
vorrangig Einkäufe zu tätigen. 80 Prozent haben auf dem Import Shop
eingekauft. Nach Angaben der Besucher wurden Waren im Wert von
durchschnittlich DM 226,- (1999: 256,-) erworben.
    
    Die Privatbesucher bestätigten ihr Interesse für
Dekorationsartikel/Kunsthandwerk (66 %) und für Schmuck/Modeschmuck
(56 %). Es folgen die Marktsegmente Bekleidung (34 %), Lederwaren (29
%), Möbel/Kleinmöbel (29 %), Accessoires (26 %) sowie Heimtextilien
(24 %).
    
    Die meisten Einkäufe der Privatbesucher erfolgten ebenfalls in den
Angebotsbereichen Dekorationsmittel/Kunsthandwerk (50 %) und
Schmuck/Modeschmuck (44 %).
    Die größte Aufmerksamkeit schenkte das Publikum den Ausstellern
aus Afrika (45 %), gefolgt von den Ausstellern aus Asien (38 %) und
aus Süd-/Mittelamerika (32 %).
    
    Der Import Shop Berlin im Urteil der Besucher
    
    85 Prozent der Besucher hatten einen sehr guten bis guten
Gesamteindruck vom Import Shop Berlin. Das Begleitprogramm "Lernen
aus fünf Kontinenten" wurde von 67 Prozent der Besucher als gut
bewertet. 84 Prozent aller Besucher beabsichtigen, voraussichtlich
auch auf den nächsten Import Shop Berlin im November zu kommen.
    
    Der nächste Import Shop Berlin findet bereits vom 22. bis 26.
November 2000 auf dem Messegelände Berlin statt.
    
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