Messe Berlin GmbH

Internationale Grüne Woche Berlin 2000 (14- 23. Januar 2000)
Eröffnungsbericht

Berlin (ots) - Attraktive Produkt-Präsentation mit Spezialitäten aus 60 Ländern Neue Höhepunkte: "ErlebnisBauernhof" und "Tiere in ihren Landschaften" Zukunftsorientiert: 7. Ost-West- Agrarforum und 20. Internationales Forum Agrarpolitik Ein großer Schritt zum Einstieg in das neue Millennium: Mit insgesamt 1.648 Ausstellern (1.153 Inland/495 Ausland) verzeichnet die Internationale Grüne Woche Berlin 2000 die stärkste jemals erreichte Beteiligung seit ihrer Entstehung im Jahr 1926. 60 Länder von fünf Kontinenten - drei Länder mehr als im Vorjahr - präsentieren vom 14. bis 23. Januar 2000 bei der ersten Grünen Woche des neuen Jahrtausends auf 114.000 Quadratmetern Brutto-Ausstellungsfläche zuzüglich 18.000 Quadratmetern (brutto) der FRUIT LOGISTICA 2000 (13.- 15. Januar) eine beeindruckende, umfassende Palette von landestypischen Spezialitäten, Nahrungsmitteln und Agrarprodukten. Die gesamt genutzte Nettofläche beträgt 58.831 Quadratmeter (1999 = 56.863 qm, davon 50.265 Quadratmeter netto vermietete Fläche (1999 = 48.257 qm) und 8.566 Quadratmeter von der Messe Berlin gestaltete Sonderschauen (1999 = 8.606 qm). Die Grüne Woche 2000, Schirmherr ist Bundespräsident Johannes Rau, wird wieder durch einen Fachbesucher-Halbtag (Freitag, 14.1., 9 bis 13 Uhr) eingeleitet, das allgemeine Publikum hat ab 13 Uhr Zutritt zum Messegelände Berlin. Mit zahlreichen neuen, aber auch bewährten Veranstaltungs-Schwerpunkten rückt die Grüne Woche 2000 den Messeplatz Berlin einmal mehr in den Mittelpunkt weltweiten Interesses von Experten aus Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Zu den vielen Publikums-Attraktionen der Grünen Woche 2000 zählen unter anderem der neu errichtete "ErlebnisBauernhof" (Halle 3.2), der dritte BIO MARKT (Halle 1.2), die Sonderschauen "Tiere in ihren Landschaften" (Halle 25) sowie "Zucker - natürlich, vielfältig, süß" (Halle 23a), die Bund-Länder-Schau "Dorf 2000 - die Zukunft hat begonnen" (Halle 21b) und die Blumenhalle (Halle 9b) mit dem Titel "Blumentor Berlin 2000". Der Bogen spannt sich weiter hin zu alternativen Einkommensfeldern für die Landwirte mit Freizeitangeboten auf dem Lande wie "Urlaub und Einkaufen", "Jagen", "Angeln" und "Reiten", sowie Erneuerbaren Energien und Nachwachsenden Rohstoffen. Besondere Höhepunkte des mehr als 250 Veranstaltungen umfassenden Fachprogramms im ICC Berlin und in den Messehallen sind das 7. Ost-West-Agrarforum mit Kooperationsbörse (15.1.) zum Thema "Investieren in Osteuropa - Chance oder Risiko?" sowie der vorgeschaltete 5. Workshop (14.1.) "Wirtschaftspartner Rumänien und Bulgarien", veranstaltet vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dem Berliner Senat und der Messe Berlin. Mit dem 20. Internationalen Forum Agrarpolitik (20.1.) des Deutschen Bauernverbandes unter dem Motto "Tierernährung - Gefahr für die Lebensmittelsicherheit?" wird ein Ereignis gewürdigt, in dessen Mittelpunkt seit vielen Jahren Politiker und Fachleute aktuelleThemen diskutieren. Wegweisende Funktion hat auch der zweitägige Kongress-Eurosolar "Der Landwirt als Energiewirt" (14.-15.1.), insbesondere in Verbindung mit der Energie-Versorgung für kommende Generationen. Österreich feiert im Jahr 2000 sein 40. Grüne-Woche-Jubiläum. Häufigste Teilnehmer sind darüber hinaus die Niederlande (48mal), Frankreich (47), Belgien (46), die USA (44), Dänemark (43) sowie Italien mit Südtirol und die Schweiz (jeweils 41). Neuer Teilnehmer auf der Grünen Woche ist Turkmenistan. Folgende Länder sind auf der Grünen Woche 2000 direkt oder durch Im-/Exporteure vertreten: Australien (durch Importeure), Albanien, Belgien, Brasilien (d.I.), Bulgarien, VR China/HongKong (d.I./Exp.), Dänemark d.Exp.), Deutschland, Dominikanische Rep. (d. I.), Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland (d.I./Exp.), Großbritannien (d.I./Exp.), Indien (d.I), Iran (d.Exp.), Irland, Israel (d.I.), Italien (Südtirol, zzgl. Einzelaussteller), Japan, Kanada (d.I.), Kolumbien (d.I.), Rep. Korea, Lettland, Libanon (d.Exp./I.), Libyen, Luxemburg (d.I.), Marokko, Mexiko (d.I.), Nepal (d.Exp.), Nicaragua (d.I.), Niederlande, Österreich, Pakistan (d.I.), Panama (d.I.), Peru (d.I.), Polen, Portugal, Rumänien (d.Exp.), Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien (d.I./Exp.), Sri Lanka (d.I.), Südafrika (d.I.), Syrien, Thailand (d.I.), Tschechien, Türkei, Tunesien (d.Exp.), Turkmenistan (d. Exp.), Ukraine, Ungarn, USA (d.I.), Usbekistan, Vietnam (d.I.), Weißrussland (d.Exp.) und Zypern. Ernährungswirtschaft: Jetzt auch Mecklenburg-Vorpommern Etwa zwei Drittel der gesamten Ausstellungsfläche der Grünen Woche 2000 nimmt wieder die nationale und internationale Ernährungswirtschaft ein. Im Mittelpunkt steht, neben dem umfassenden Lebensmittelangebot aus aller Welt, die beeindruckende Vielfalt der Darstellung inländischer Produkte unter anderem durch die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) sowie die Bundesländer (Halle 20) unter dem Motto: "Hinein ins Jahrtausend - Genießen auf gut deutsch". Durch die erstmalige Teilnahme von Mecklenburg-Vorpommern mit einer eigenen Produktschau in Halle 5.2b stellen damit insgesamt sieben Bundesländer wie Niedersachsen und Sachsen (beide Halle 5.2a), Brandenburg (Halle 21a), Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz (beide Halle 22a), Sachsen-Anhalt (Halle 23b), sowie die Region Apolda (Halle 4.2) in zusätzlichen Darstellungen hochwertige Nahrungsgüter der heimischen Land- und Ernährungswirtschaft aus. Auf erneut erweiterter Fläche und am neuen Standort findet der zum dritten Mal veranstaltete BIO MARKT statt. Die junge Branche präsentiert sich in Halle 1.2 direkt neben dem neuen Haupteingang Süd des Messegeländes. Dem Grüne-Woche-Besucher werden auf 2.000 Quadratmeter Fläche eine Vielzahl an Erzeugnissen aus dem ökologischen Anbau angeboten. Der Bundesverband für Naturkost/Naturwaren offeriert in einem "Musterladen" beispielsweise Brot und Trockenprodukte, Molkereiwaren, pflanzliche Öle, Pilze, Bier und Wein bis hin zu frischem Obst und Gemüse. Daneben werden täglich frische Backwaren hergestellt und auch ein kleines Restaurant führt ausschließlich Speisen aus ökologisch erzeugten Rohstoffen. Neu ist ein breites Non-Food-Sortiment ökologischer Produkte. Die Produktmärkte der Grünen Woche sind alljährlich von großem Interesse für Handel, Gastronomie und Verbraucher gleichermaßen. Als Branchendarstellung bestimmter Erzeugnisgruppen geben sie einen ausgezeichneten Überblick über deren aktuellen Leistungsstand und sind ein Anziehungspunkt besonders für Facheinkäufer. Das gilt für die traditionellste Beteiligung, die "Deutsche Wein- und Sektgalerie" (Hallen 22b/23b), ebenso wie für die Produktmärkte "Bier" und "Fleisch/Wurst" (beide Halle 4.2), "Kräuter/Gewürze/Tee" (Halle 7.2b) und den Internationalen Seafood-Markt (Halle 14.1). Die Frische Foren im ICC Berlin genießen in Fachkreisen internationalen Ruf und erfreuen sich wegen ihrer Aktualität starken Zuspruchs. So behandelt das 15. Frische Forum "Fleisch" (14.1.), das von der Messe Berlin im Zusammenwirken mit der "allgemeinen fleischer zeitung" durchgeführt wird, das Leitthema "Die Wertschöpfungskette in der Fleischwirtschaft". Beim 12. Frische Forum "Molkereiprodukte" (17.1.), gemeinsam mit dem Milch-Marketing organisiert, gibt es die Podiumsdiskussion zum Thema "Frische im Lebensmittel-Einzelhandel" - Leistungs- und Kostenpotenziale der Frischwarengruppe Molkereiprodukte und beim 15. Frische Forum "Fisch" (19.1.), das in Kooperation mit der "Lebensmittel Zeitung" veranstaltet wird, geht es um "Fisch aus dem Net" - Fisch online in Berlin. Die FRUIT LOGISTICA - Internationale Fachmesse für Früchte- und Gemüsemarketing Berlin (13.- 15.1.) wurde vom Messe-Weltverband UFI als Leitmesse des Fruchthandels anerkannt. Auf 67 Prozent mehr Fläche bieten zusätzlich zwölf neue Länder (insgesamt 586 Aussteller aus 42 Ländern) erstmals in den Hallen 1.1, 2.1 und 4.1 ihre Erzeugnisse an. Das fachliche Rahmenprogramm ist von aktuellen Themen geprägt. Das 19. Frische Forum "Obst und Gemüse" (15.1.), Veranstalter ist hier das "Fruchthandel Magazin", trägt den Titel "Handel und Verbraucher im neuen Millennium - Wie können Obst und Gemüse ihren Stellenwert verbessern?" Drei Hallen-Foren gibt es mit folgenden Inhalten: Was geschieht im Lebensmitteleinzelhandel?" mit anschließender Verleihung des "Deutschen Fruchtpreises" (13.1., Halle 4.1.), "Obst + Gemüse gegen Tumore - Neue Erkenntnisse der Wissenschaft verlangen nach generischer Werbung" sowie "Bessere Obst- und Gemüsequalität durch mobile CA-Technik - Erkenntnisse aus der Praxis (beide 14.1., Halle 4.1) Erneut bietet auf der FRUIT LOGISTICA 2000 das Ost-West-Informationszentrum praxisorientierte Informations- und Serviceleistungen an. Zu den die Grüne Woche begleitenden Fachveranstaltungen zählt traditionell die MultiServa, die von der CCV Creativ Consult Verpflegung GmbH durchgeführt wird. Auf dem 26. Fachkongreß für Gemeinschaftsgastronomie MultiServa 2000 (27./28.1.) steht für Wissenschaftler und Praktiker der Branche das Thema "Dienstleistung Verpflegung professionell managen" im Brennpunkt. Die 7. Ausstellung MultiNova bietet eine Übersicht über Neuheiten für die Gemeinschaftsgastronomie. Informative Sonderschauen behandeln von Jahr zu Jahr speziell ausgewählte Schwerpunkthemen, leisten Informations- und Aufklärungsarbeit auf vielen Feldern der Ernährung des Menschen. Das diesmal vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gewählte Motto lautet "Zucker - natürlich, vielfältig, süß". Der Grüne-Woche-Besucher erhält in Halle 23a wissenswerte Informationen über die Geschichte des Zuckers und des Rübenbaus, über Produktionsverfahren auf den Rübenfeldern und in den Zuckerfabriken sowie über die Vielfalt und die Verwendungsmöglichkeiten von Zucker. Fragen zur Ernährung, Zahngesundheit und Mundhygiene werden eingehend behandelt und beantwortet. Landwirtschaft: Grüne Woche dient der Öffentlichkeitsarbeit Immer intensiver und eindrucksvoller nutzen landwirtschaftliche Organisationen und Verbände in Deutschland mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) an der Spitze, die Grüne Woche als wirkungsvolles Podium ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist für die Landwirte, deren Vertretungen sowie den vor- und nachgelagerten Bereichen zum unverzichtbaren Forum geworden zur Verständigung mit den Verbrauchern und wichtigen Multiplikatoren. Ein Original-Bauernhof aus Niedersachsen, erstmals zu diesem Zweck in Halle 3.2 auf 1.200 Quadratmetern Fläche als "ErlebnisBauernhof" erbaut, ist die bisher spektakulärste Präsentationsform. An seinem Beispiel wird dargestellt, dass die heutige moderne Landwirtschaft auf einer nachhaltigen Nutzung des Bodens und einer artgerechten Viehhaltung beruht. In den Fachwerkgebäuden wird ein Einblick zum Beispiel in die gegenwärtig üblichen Haltungsformen der Nutztiere geboten. Da stehen Rinder in einer zeitgemäßen Aufstallung, liegen Schweine mit ihren Ferkeln in großen Buchten und werden Legehennen in Volieren gehalten. Informationstafeln geben vielfältige Auskunft über modernes Management im Pflanzenbau, zeigen beispielhaft wie mit Satellitenunterstützung Pflanzenbestände auf den Feldern exakt nach Bedarf mit Nährstoffen versorgt werden. Mitten im "Hof" stehen Experten den Besuchern Rede und Antwort. Zum "ErlebnisBauernhof" gehören weiterhin ein Melkroboter, ein Kinderspielplatz und Ponyreiten. Einen weiteren Schwerpunkt im von der Landwirtschaft geprägten Hallenkomplex 3.2 mit seinen insgesamt 6.000 Quadratmetern Fläche bilden die vielfältigen Möglichkeiten der Landwirte, sich über zusätzliche Dienstleistungen ein zweites existenzielles Standbein zu schaffen. Da ist zunächst der "Urlaub auf dem Bauernhof". Dieses Freizeitangebot hat in den vergangenen Jahren einen starken Aufschwung erfahren. Das Bundesland Bayern macht mit einem Gemeinschaftsstand von 22 Anbietern auf seine Landschaft und Sehenswürdigkeiten aufmerksam. Dazu gehören auch Direktvermarkter, die aus eigener Herstellung zum Beispiel Fruchtsäfte, Wurstwaren, Obst oder Gemüse anbieten. Der Urlaub in ländlichen Gegenden ist oft verbunden mit Freizeitbeschäftigungen wie Angeln oder Jagen. Erstmals stellen in der Halle mehrere Reiterhöfe aus. Ebenfalls neu ist ein Gemeinschaftsstand zur landwirtschaftlichen und gärtnerischen Ausbildung in Brandenburg und Berlin. Damit wird dem zunehmenden Trend der Jugend zu einer Ausbildung in der "Grünen Branche" Rechnung getragen. Dieses Angebot ist auch eingebettet in das Schülerprogramm der Grünen Woche, an dem 1999 mehr als 25.000 Mädchen und Jungen teilnahmen. Sonderschauen mit informativer und abwechslungsreicher Vielfalt Erstmals zeigt die von der Messe Berlin und der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Tierzüchter (ADT) zusammengestellte Sonderschau "Tiere in ihren Landschaften" einen bisher einmaligen, repräsentativen Querschnitt durch die große Breite an landwirtschaftlichen Nutztieren in den verschiedenen Regionen Deutschlands, von der Insel Rügen bis hin zu den Hochalpen. Etwa 150 größere Nutztiere mit Nachzucht sowie etwa die gleiche Anzahl Geflügel sind in der Halle 25 hautnah zu erleben. An deren Längsseite präsentieren sich unter einem 150 Meter langen Panorama typischer deutscher Landschaften jeweils lokale Rassen fast aller Tierarten. Das reicht vom genügsamen Texel und dem Rauhwolligen Pommerschen Landschaf aus Holstein und der Insel Rügen über Shorthorn-Fleischrinder und Oldenburger Warmblutpferde aus dem Tiefland, dem Roten Höhenvieh, der Thüringer Waldziege und dem Schwäbisch-Hällischen Schwein aus den Mittelgebirgen bis zu Pinzgauer Kühen und dem Kärtner Brillenschaf. Dazu gehören aber auch Rassen, die vielfach schon in Vergessenheit geraten und vom Aussterben bedroht sind. Allen voran die gefährdete Nutztierrasse des Jahres, das Rottaler Pferd, aus Niederbayern. Im großen Vorführring (Halle 25) sehen die Zuschauer drei Mal täglich die gesamte Tierkollektion in Aktion. Das Fachbesucherzentrum an der Stirnseite der Halle 25 ist kulinarisch entsprechend dem Hallenthema eingerichtet. Auch im Jahr 2000 nutzen wieder kommerzielle Aussteller aus Österreich und Deutschland die Möglichkeit, auf der Internationalen Grünen Woche Berlin vor breitem Publikum ihre Zuchttiere vorzustellen und zu verkaufen. Innovative Ansätze zur ländlichen Entwicklung deutscher Dörfer und ländlicher Räume im nächsten Jahrtausend weist die Bund-Länder-Gemeinschaftsschau "Leben auf dem Lande" mit Landschau in Halle 21b unter dem Motto "Dorf 2000 - die Zukunft hat begonnen" auf. Hier stehen vor allem zukunftsorientierte Ansätze zur nachhaltigen ländlichen Entwicklung im Mittelpunkt. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei auch die Vorstellung des Bund-Länder-EXPO-Projekts "Dorf 2000 - Beispiele nachhaltiger Landentwicklung", an dem sich bis auf das Saarland alle Flächenländer mit zukunftsweisenden Untervorhaben in zwölf ausgewählten Dörfern beteiligen. ERNEUERBARE ENERGIEN und Nachwachsende Rohstoffe sind ein interessantes Zukunftsthema auch für die Landwirtschaft, das auch auf der Grünen Woche 2000 eine wichtige Rolle spielt. Es ist Mittelpunkt einer Sonderschau des Landes Brandenburg und bestimmt vorrangig die Beitrags-Gestaltung der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP), der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL), des Holzabsatzfonds sowie des Fachverbandes Biogas. Große Bandbreite der Agrarthemen zeichnet die fünf traditionellen Kongress-Schwerpunkttage aus. So ist der Montag (17.1.) dem Pflanzenbau gewidmet. Agrarwissenschaftler sowie Praktiker sprechen über die Nachhaltigkeit der Bodenbewirtschaftung, über "gute fachliche Praxis", über aktuelle Probleme der Bioabfallbehandlung und den europaweiten Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Am Dienstag, dem "Tag des Tieres" (18.1.), geht es um Erfahrungen und Probleme der Rindfleischvermarktung, Trends der Grünlandnutzung in Deutschland und die bestmögliche Fütterung der Milchkühe mit 10.000 Liter Leistung. "Die Weltagrarmärkte - Bedrohung oder Chance für die deutsche Landwirtschaft?" sind eines der Hauptthemen am Mittwoch (19.1.), dem "Tag des Marketings". Nach den agrarpolitischen Veranstaltungen am Donnerstag (20.1.) ist der Freitag (21.1.) dem ökologischen Landbau gewidmet. Gartenbau: "Blumentor Berlin 2000" Die internationale Blumenhalle präsentiert sich an der Schwelle ins neue Jahrtausend zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unter dem Motto "Blumentor Berlin 2000" gleichermaßen zurückblickend wie zukunftsorientiert. Die Planung und Ausführung übernahm nun schon zum zweiten Mal die Deutsche Bundesgartenschau GmbH - DBG (Bonn). Die Grüne-Woche-Besucher betreten das Innere der Messehalle 9b durch Eingänge, die an Tore erinnern. Sie sind aufwendig mit Blumen geschmückt. Entlang der Hallenwände dominieren formal gestaltete große Pflanzflächen, die verschiedene Epochen der Gartenkunst widerspiegeln. So sind die Beete der Renaissance, die im 15. Jahrhundert in Italien ihren Ursprung hatten, klar in geometrische Formen gegliedert. Rechteckige oder quadratische Blumenbeete liegen in ruhigen Rasenflächen. Die grafische Wirkung dieser blumigen "Parterres" wird an einigen Stellen durch entsprechend geschnittene Hecken - beispielsweise aus Liguster - noch weiter verstärkt. Zur Grünen Woche 2000 werden in den bunten Beeten vor allem Blumenzwiebeln blühen: Tausende Krokusse, Narzissen, Blausternchen, Tulpen und Hyazinthen. Unter dem Motto "Kleingärten - das Lächeln der Metropole" zeigt der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V. in Halle 9a auf wiederum gewachsener Fläche, diesmal 800 Quadratmeter, alles rund um die zeitgemäße Nutzung des Kleingartens. Schwerpunkt ist die Pflanzenerhaltung, zu dem Mitarbeiter des Pflanzenschutzamtes Berlin Tipps und Hinweise geben. Ein besonderes Angebot ergänzt den Bereich Bodennutzung: Grüne-Woche-Besucher können vor Ort Boden- oder Wasserproben auf Nährstoff- oder Schadstoffgehalte untersuchen lassen. Täglich finden Podiumsdiskussionen mit Politikern oder Vertretern fachkompetenter Organisationen statt. Ein umfassendes Angebot an Erzeugnissen für den Gartenbedarf und Gartengeräte, Garten- und Terrassen-Ausstattungen, Gartenbautechnik und Gartenhäusern halten die Aussteller für die Gartenfreunde in den Hallen 8.1, 9a/c, 10.1, 11.1 und 12 bereit. Zum zweiten Mal in der Liste der weiteren, die Grüne Woche begleitenden Veranstaltungen steht vom 20. bis 22. Januar die Fachmesse GaLaServ 2000 (Halle 1.1), die über Trends im Garten- und Landschaftsbau informiert. Mit fernöstlichem Wassergarten und tausenden von Heimtieren von allen Kontinenten lockt in Halle 2.2 die wiederum in die Grüne Woche integrierte Heim-Tier & Pflanze (eine Eintrittskarte). Im kommerziellen Bereich zeigen der Zoofachhandel sowie die Hersteller von Tiernahrung, Pflegemitteln und Zubehör die aktuelle Palette des vielfältigen Heimtierbedarfs. Gute Verkehrsanbindung und günstige Eintrittspreise Besonders verkehrsgünstig gelegen ist der neue Haupteingang Süd des Messegeländes Berlin. Sowohl mit den S-Bahn-Linien S5 und S75 zum Bahnhof Eichkamp/Messe als auch mit den Buslinien X21 und 219 kommt der Besucher in seine unmittelbare Nähe. Der kostenlose Shuttle-Service fährt ebenfalls von den Parkplätzen am Olympiastadion direkt zum Haupteingang Süd an der Jafféstraße. Attraktiv bei den Eintrittspreisen der Grünen Woche 2000, sie ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, ist das Angebot von Happy-Hour-Karten zum Eintrittspreis von 10,-- DM, mit denen an jedem Tag ab 15 Uhr die Veranstaltung besucht werden kann. Auch die Familientage, das sind die Freitage (14.1., 13 bis 18 Uhr, und 21.1., 9 bis 18 Uhr), bieten mit 12,-- DM pro Person eine vorteilhafte Preisvariante für den Grüne-Woche-Besuch. Unverändert ist gegenüber dem Vorjahr die Erwachsenen-Tageskarte zum Einzelpreis von 20,-- DM. Weitere Eintrittspreise: Fachbesucherhalbtag (14.1., 9 bis 13 Uhr) 26,-- DM; Gruppen ab 20 Personen 16,-- DM pro Person (gelten auch am Fachbesuchertag); Schülerprogramm 8,-- DM pro Person; Kinder bis zum vollendenten 6. Lebensjahr haben freien Eintritt. Die Messe Berlin bietet auch in diesem Jahr ein pädagogisches Programm für Schulklassen und Schülergruppen an. Diese Presse-Information finden Sie auch im Internet unter www.gruenewoche.de ots Originaltext: Messe Berlin GmbH Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Messe Berlin GmbH Messedamm 22, 14055 Berlin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wolfgang Rogall Tel. : (030) 3038 2218, Fax: (030) 3038 2287 E-Mail: rogall@messe-berlin.de Internet: www.messe-berlin.de Original-Content von: Messe Berlin GmbH, übermittelt durch news aktuell

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