Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

Das Who is Who der Zeitgenössischen Kunst
Picasso-Museum in Münster zeigt große Sonderausstellung "Von Christo bis Kiefer - Die Collection Lambert, Avignon"

Picasso-Museum in Münster zeigt Ausstellung "Von Christo bis Kiefer - Die Collection Lambert, Avignon" / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/65973 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Kunstmuseum Pablo Picasso Münster/Birthe Sarrazin"

Münster (ots) - Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster präsentiert in der Ausstellung "Von Christo bis Kiefer - Die Collection Lambert, Avignon" (02.06.-01.10.2017) rund 100 zeitgenössische Kunstwerke aus der Sammlung des Franzosen Yvon Lambert. Mit 40 internationalen Künstlern, darunter Christo, Sol LeWitt, Bruce Nauman, Julian Schnabel, Cy Twombly, Anselm Kiefer uva. gilt die Kollektion als eine der herausragendsten zeitgenössischen Kunstsammlungen Europas. Das Picasso-Museum zeigt sie erstmalig in Deutschland.

"Yvon Lambert war Visionär und Talententdecker", sagt Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. "Er hat Brücken zwischen der amerikanischen und europäischen Kunst gebaut. Mit traumwandlerischer Sicherheit hat er das Potenzial gehoben, das in vielen jungen Künstlern steckte. Dass er uns als erstem deutschen Museum die Gelegenheit gibt, seine Schätze zu präsentieren, ist ein großer Vertrauensbeweis, den es mit der Ausstellung einzulösen gilt."

Yvon Lambert stammt aus dem südfranzösischen Vence. Mit 14 Jahren kaufte der junge Lambert sein erstes Kunstwerk und bezeugte hiermit sehr früh seine Leidenschaft für die Kunst. Später war er der erste europäische Galerist, der Werke von Cy Twombly präsentierte und Kunstrichtungen wie Minimal Art, Land Art und Konzeptkunst in Europa bekannt gemacht hat. In den 1980er Jahren wandte er sich neueren Tendenzen der Figuration mit Künstlern wie Jean-Michel Basquiat, Miguel Barceló und Anselm Kiefer zu. In den 1990er Jahren rückte dann auch die Foto- und Video-Kunst mit Namen wie Nan Goldin und Douglas Gordon in den Vordergrund seines Interesses.

Aus seiner umfangreichen Sammlung, aus der er 2012 556 Werke dem französischen Staat vermachte, sind im Picasso-Museum großformatige Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Video- und Soundinstallationen ausgestellt.

Die Ausstellung präsentiert die verschiedenen künstlerischen Positionen der Kollektion unter sechs Themenaspekten: Den Besucher erwarten neben Themen wie "Kunst und Literatur" und "Leben und Tod" auch Räume mit den Titeln "Mythologie und Archäologie des Wissens" und "Neue Figuration". Hiermit folgt sie der sammlerischen Logik Lamberts, der nicht einfach einen musealen Kanon der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zusammentragen wollte. Vielmehr behielt er Werke seiner Galerie für sich, wenn sie ihm gefielen, sammelte aber auch Künstler, die er nicht in seiner Galerie vertrat. Dem eigenen Bekunden nach wünschte er sich oftmals, dass die Kunstwerke nicht verkauft würden, um sie behalten zu können.

Unverkennbar schlägt die Ausstellung die Brücke zu vielen Künstlern, die bereits an den Skulptur Projekten der vergangenen Jahrzehnte teilgenommen haben, darunter Carl Andre, Douglas Gordon, Jenny Holzer, Sol LeWitt, Richard Long und Bruce Nauman. "Mit dem Werk "Pure Consciousness" des japanischen Künstlers On Kawara machen die Skulptur Projekte diesen Sommer offiziell Station im Picasso-Museum", erklärt Ann-Katrin Hahn, die das "Satellitenprojekt" als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Picasso-Museums begleitete.

Pressekontakt:

Birthe Sarrazin
Pressesprecherin
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Tel. +49 251 / 41 44 7 13
b.sarrazin@picassomuseum.de
www.kunstmuseum-picasso-muenster.de

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