Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Kongo: Deutsche Welthungerhilfe beteiligt sich an ersten Hilfsmaßnahmen

    Bonn (ots) - Nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Nyiragongo
vor den Toren der kongolesischen Stadt Goma sind mehrere
hunderttausend Menschen auf der Flucht vor den Lavamassen. Die Stadt
Goma ist nach Berichten von Mitarbeitern der Deutschen
Welthungerhilfe geteilt.
    
    Ob und wie viele Menschen bei der Katastrophe umgekommen sind oder
verletzt wurden, ist noch nicht klar.
    
    Während viele Büros von Hilfsorganisationen in der Stadt zerstört
wurden, wurde das Büro der Deutschen Welthungerhilfe und der dazu
gehörige Maschinenpark von den Lavamassen verschont, da sich beide
etwas außerhalb der Stadt befinden. Die Organisation wird deshalb mit
Planierraupen, Baggern, Bulldozern und anderem schwerem Gerät erste
Hilfsmaßnahmen beginnen.
    
    Karl Ginter, Vertreter der Organisation vor Ort, schätzt die Zahl
der Menschen, die sich in Richtung ruandische Grenze bewegen, auf
zwei- bis dreihunderttausend. Die Hauptverbindungsstraße dorthin sei
aber auch teilweise durch Lava zerstört worden. In Goma seien
tausende Häuser dem Erdboden gleich gemacht worden.
    
    Die Deutsche Welthungerhilfe versorgt von ihrem Büro in Goma aus
Flüchtlinge und hilft bei der Verbesserung der Infrastruktur.
    
    
    
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