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Welthungerhilfe: Nachbeben schockiert Menschen in Nepal

Bonn (ots) - Etliche dramatische Nachbeben, das heftigste mit einer der Stärke von 7.1 erschütterte in den vergangenen Stunden die Region Janakpur östlich von Kathmandu. Im Umkreis von 50 Kilometer um das Epizentrum leben rund eine Million Menschen.

"Es war schrecklich, nicht in Worte zu fassen. Menschen weinten und flüchteten in Angst um ihr Leben auf die Straße. Der Boden wankte so sehr, dass wir kaum stehen konnten, " sagt Francesca Schraffl, von der Welthungerhilfe in Nepal. "Die Hitze und der Staub verängstigen die Menschen zusätzlich. Als erstes versuchten die Menschen in all dem Chaos Kontakt zu ihren Familien herzustellen, um zu erfahren wie es ihnen geht."

Derzeit ist es noch nicht genau abzusehen, was die aktuelle Erdbebenserie für die Hilfsmaßnahmen vor Ort bedeutet.

"Die Erfahrung zeigt, dass es jetzt darum geht schnellstmöglich in das betroffene Gebiet zu gelangen, um das Ausmaß der Katastrophe festzustellen", sagt Jürgen Mika, Mitglied des Nothilfeteams der Welthungerhilfe. "In der Region wurden bereits Hilfsgüter verteilt, das gilt es jetzt zu intensivieren."

Erst vor wenigen Tagen wurde Nepal von einem schweren Erdbeben erschüttert, das vielen Tausend Menschen das Leben kostete und große Zerstörung anrichtete. Das Nothilfe Team der Welthungerhilfe befindet sich mit den Kollegen des Landesbüros und lokalen Partnerorganisationen vor Ort, um Hilfe zu leisten. Nach einer ersten Einschätzung sind unsere Kollegen wohlauf.

Die Welthungerhilfe ist seit 1972 in den ländlichen Regionen von Nepal tätig. Viele Projekte zur Wasser- und Ernährungssicherung des Landes werden mit der größten lokalen Nichtregierungsorganisation RRN umgesetzt.

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Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.350 Projekte in 70 Ländern mit 2,66 Milliarden Euro gefördert - für eine Welt ohne Hunger und Armut.

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