Deutsche Postbank AG

Postbank Studie: Deutsche surfen 44 Stunden pro Woche im Internet
Die unter 35-Jährigen sind 57 Wochenstunden online
Bremer am längsten im Netz, Schleswig-Holsteiner Schlusslicht

Bonn (ots) - Die Deutschen surfen im Durchschnitt 44 Stunden die Woche im World Wide Web. Das sind knapp vier Stunden mehr als noch im vergangenen Jahr. Die jüngeren Deutschen zwischen 18 und 34 Jahren sind sogar noch 13 Stunden länger im Netz unterwegs. Die meiste Zeit verbringen die Bremer im Internet (52,5 Stunden), verhältnismäßig wenig dagegen die Einwohner Schleswig-Holsteins: Sie sind durchschnittlich nur 38,5 Stunden wöchentlich online. Zwischen den Generationen bestehen noch erhebliche Unterschiede. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Studie 2016 "Der digitale Deutsche und das Geld".

Die eifrigsten Internetnutzer sind nach den Hanseaten aus Bremen die Berliner, Thüringer und Nordrhein-Westfalen mit jeweils knapp 50 Wochenstunden. Nur geringfügig mehr gesurft als beim Schlusslicht Schleswig-Holstein wird in Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit rund 39 Stunden wöchentlich.

Deutschlandweit hat die Internetnutzung in den vergangenen zwölf Monaten kräftig um zehn Prozent zugelegt. Rund vier Stunden mehr, die vor allem auf die Zuwachsraten bei der Smartphone-Nutzung zurückzuführen sind. Gut 14 Stunden pro Woche sind die Bundesbürger mit dem Handy online, im vergangenen Jahr waren es zehn Stunden. Knapp 70 Prozent der Deutschen nutzen mittlerweile ein Mobiltelefon zum Surfen, das sind zwölf Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr.

Deutliche Kluft zwischen Jung und Alt

"Das Smartphone ist ständiger Begleiter, Manager in allen Lebenslagen", sagt Philip Laucks, Chief Digital Officer der Postbank. Im Café, an der Ampel, im Bus - kaum einer ist noch ohne Handy in der Hand unterwegs. "Vorreiter dieser Entwicklung sind die 18- bis 34-Jährigen, die bei fast allen Aktivitäten auch auf Onlinekanäle zurückgreifen - sei es, um sich zu informieren oder zu organisieren, sich zu verabreden oder einzukaufen."

In der Befragung zeigt sich die deutliche Kluft zwischen Jung und Alt: Die unter 35-Jährigen, die so genannten Digital Natives, sind pro Woche etwa 57 Stunden online, davon knapp 30 Stunden mit dem Smartphone. Fast jeder in dieser Altersgruppe nutzt das Handy zum Surfen (93 Prozent), bei den Älteren sind es nur 62 Prozent der Befragten. Von ihren 40 Wochenstunden im Netz surfen die älteren Altersgruppen nur knapp zehn Stunden mit dem Smartphone. Jeweils rund 13 Stunden, werden Laptops und Desktop-PCs verwendet. Die Digital Natives dagegen wenden sich vom stationären Computer ab - nur noch acht Wochenstunden surfen sie mit Maus und Tastatur. Lediglich eine Minderheit nutzt überhaupt noch einen PC.

Frauen bei Smartphone-Nutzung führend

Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es bei der Internetnutzung kaum. Frauen und Männer sind etwa gleich lang pro Woche im Netz unterwegs. Allerdings nutzen Frauen dabei bevorzugt das Smartphone (17,5 Stunden), Männer surfen dagegen wöchentlich nur elf Stunden mit dem Handy. Sie bevorzugen den stationären PC, mit dem sie im Schnitt knapp 15 Stunden online sind.

"Die Entwicklung ist sehr dynamisch und erreicht - wenn auch etwas verzögert - die älteren Jahrgänge. Wir beobachten, dass der Wunsch unserer Kunden hinsichtlich digitaler Kommunikation und Dienstleistungen beständig wächst", so Philip Laucks.

Bundesländervergleich: So viele Stunden wird pro Woche gesurft

Rang, Bundesland, Internetnutzung in Stunden pro Woche 
1 Bremen (52,5) 
2 Berlin (49,5) 
3 Thüringen (49,4) 
4 Nordrhein-Westfalen (49,3) 
5 Niedersachsen (47,0)
6 Mecklenburg-Vorpommern (44,2) 
7 Hessen (42,0) 
8 Baden-Württemberg (41,6) 
9 Hamburg (41,3) 
10 Bayern (40,2) 
11 Rheinland-Pfalz (40,1) 
12 Sachsen (40,0) 
13 Saarland (39,9) 
14 Brandenburg (39,2) 
15 Sachsen-Anhalt (38,7) 
16 Schleswig-Holstein (38,5) 

Hintergrundinformationen zur Postbank Studie 2016 "Der digitale Deutsche und das Geld"

Mit der Studie "Der digitale Deutsche und das Geld" untersucht die Postbank nach 2015 zum zweiten Mal, wie sich die Bedürfnisse und das Verhalten der Deutschen durch die Digitalisierung verändern - und was das für die Bank der Zukunft bedeutet. Für die Studie wurden insgesamt 3.122 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt, darunter mehr als 700 Vertreter der Digital Natives (18- bis 34-Jährige).

Eine digitale Infografik finden Sie hier: http://bit.ly/29sWaho

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