BDI Bundesverband der Dt. Industrie

Wirtschaft und Bundesregierung fordern Liberalisierung der Agrarmärkte

    Berlin (ots) - Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Heidemarie Wieczorek-Zeul und Karl Starzacher, Vorsitzender der
Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsländer der deutschen Wirtschaft
(AGE), wollen gemeinsam auf eine stärkere Öffnung der Agrarmärkte
hinarbeiten. In einem Gespräch am Montagabend in Berlin betonten
beide, dass die in Doha angestoßene neue Welthandelsrunde den
Entwicklungsländern verbesserte Exportmöglichkeiten verschaffen
müsse.
    
    "Entwicklungsländer brauchen die Chance, ihre international
wettbewerbsfähigen Produkte zu exportieren. Nur durch Integration in
die Weltwirtschaft können Entwicklungsländer Armut nachhaltig
bekämpfen", so Ministerin Wieczorek-Zeul. Ohne Fortschritt bei den
internationalen Agrarverhandlungen könnten auch auf anderen Feldern
des Welthandels, zum Beispiel beim Abbau von Zöllen, keine
Liberalisierungen erreicht werden. "An den Agrarfragen könnte der
gesamte weltweite Liberalisierungsfahrplan scheitern. Das ist weder
im Interesse der Industrie- noch der Entwicklungsländer", sagte
Starzacher.
    
    AGE und BMZ kamen überein, die Partnerschaften zwischen Politik
und Wirtschaft im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit auszubauen.
"Public-Private-Partnership (PPP) ist ein Erfolgsmodell. Dies belegen
die Erfahrungen der letzten Jahre", so der AGE-Vorsitzende. AGE und
BMZ wollen beim Weltbankforum am 22./23 Mai in Berlin die Chancen und
Erfolge von PPP einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.  
    
    Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsländer (AGE) ist das
entwicklungspolitische Sprachrohr der verfassten Wirtschaft.
Vorsitzender der AGE ist Karl Starzacher, Vorsitzender des Vorstands
der Ruhrkohle AG in Essen. Der AGE gehören an der Bundesverband der
Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und
Handelskammertag (DIHK), der Bundesverband des Deutschen Groß- und
Außenhandels (BGA), der Bundesverband deutscher Banken (BdB), die
Ländervereine der deutschen Wirtschaft und der Zentralverband des
deutschen Handwerks (ZDH).
    
    
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