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BDI zum Beschluss der Verkehrsministerkonferenz zum Flughafenkonzept: - Wichtiges Signal für grundlegende Änderungen - Ausbau und Nachtflüge unabdingbare Kernanliegen

    Berlin (ots) - "Der Beschluss der Verkehrsministerkonferenz zum Flughafenkonzept ist ein wichtiges Signal an die Bundesregierung. Zu Recht verlangen die Länderverkehrsminister grundlegende Änderungen an dem aktuellen Entwurf des Flughafenkonzepts", erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Schnappauf.

    "Die Flughafeninfrastruktur ist für die Industrie der größten Exportnation der Erde von herausragender Bedeutung - gerade in der gegenwärtigen Krise. Exporte im Wert von 40 Prozent des Gesamtvolumens gehen über den Luftverkehr in die ganze Welt. Die Luftverkehrsbranche steht für rund 850.000 Arbeitsplätze in Deutschland." , betonte Schnappauf. "Deshalb ist ein wegweisendes Flughafenkonzept ein entscheidender Baustein für Wachstum und Arbeitsplätze."

    "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bundesregierung nach dem eindeutigen Beschluss der Verkehrsministerkonferenz jetzt noch an dem bisherigen Entwurf festhält", sagte Schnappauf. "Vor allem Umweltminister Gabriel muss sich jetzt bewegen. Schließlich hat das Bundesumweltministerium das ursprüngliche wegweisende Konzept von Verkehrsminister Tiefensee bis zur Unkenntlichkeit verwässert."

    "Ich bin zuversichtlich, dass die Bundesregierung und damit auch Herr Gabriel das klare Votum der Länder und der Wirtschaft zum Anlass nimmt, das Konzept grundlegend zu verbessern. Wir brauchen ein Flughafenkonzept, das die wichtige strategische Weiterentwicklung der Flughafeninfrastruktur in Deutschland nicht hemmt, sondern fördert . "Jetzt müssen die von den Ländern, dem BDI und der deutschen Luftverkehrswirtschaft geforderten und im ursprünglichen Entwurf enthaltenen Kernanliegen wieder in das Konzept aufgenommen werden. Dazu zählt, dass sich die Bundesregierung klar zu einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung der sieben besonders bedeutsamen Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Köln/Bonn, München und Stuttgart sowie zu einem nachfragegerechten Nachtflugbetrieb bekennt", so Schnappauf.

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