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NDR Rundfunkrat weist Programmbeschwerden zurück

Hamburg (ots) - Der NDR Rundfunkrat hat sich in seiner Sitzung am Freitag, 25. September, in Hamburg ausführlich mit einer Reihe von Programmbeschwerden befasst. Sie waren zuvor im Rechts- und Eingabenausschuss oder im Programmausschuss behandelt worden. In keinem Fall sah der Rundfunkrat die staatsvertraglich festgelegten Programmgrundsätze verletzt und wies die Beschwerden daher ab. Sie bezogen sich auf die Berichterstattung von Tagesschau, Tagesthemen und tagesschau.de zum Ukraine-Konflikt, auf je eine Ausgabe von "Günther Jauch" und "Anne Will" zur Griechenland-Krise, eine "Günther Jauch"-Sendung mit dem Titel "Im Namen Gottes - wie gnadenlos ist die Kirche?", die Beiträge "Das wirre Weltbild der Impfgegner" in "Panorama" und "Wie kam es zum Urteil der Grand Jury?" auf tagesschau.de sowie auf den Beitrag "Caro Korneli bei den besorgten Eltern" im Satiremagazin "extra 3". Zudem beschäftigte sich das Gremium mit einer Programmbeschwerde über die Moderation des Forums meta.tagesschau.de.

Dagmar Pohl-Laukamp, Vorsitzende des Rundfunkrats: "Der Mut zu kritischen und auch unbequemen Beiträgen ist Voraussetzung für redaktionelles Arbeiten. In diesem Bewusstsein hat der Rundfunkrat alle Beschwerden eingehend geprüft und Fragen dazu mit den betroffenen Redaktionen und Programmbereichen erörtert. Nach eingehender Beratung ist der Rundfunkrat zu dem Ergebnis gelangt, dass in keinem Fall die staatsvertraglich festgelegten Programmgrundsätze des NDR verletzt wurden. Gleichwohl hat der Rundfunkrat mehrere Anregungen, die in den Beschwerden enthalten waren, für bedenkenswert befunden und sie an die Redaktionen weitergeleitet."

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