NDR Norddeutscher Rundfunk

"Gegen Hass - Für Toleranz"
NDR-Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt

Hamburg (ots) - Mit einer breit angelegten Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit will der NDR ab Montag, 21. August, im Fernsehen und Hörfunk für ein besseres Miteinander in Deutschland werben. NDR-Intendant Jobst Plog: "Mir liegt diese Initiative sehr am Herzen. Wir wollen mit ihr unsere Zuschauer und Hörer nicht belehren, sondern die Diskussion anregen. Es zählt zu den Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, für den Erhalt der Demokratie und für Toleranz zu streiten und sich gegen jede Form von Extremismus zu stellen. Wenn sich in Deutschland ausländische Mitbürger nicht mehr sicher fühlen können, ist diese Demokratie gefährdet." Das Norddeutsche Fernsehen N3 wird in seinem Programm ab Montag weitgehend auf die Bewerbung seiner Sendungen durch Trailer verzichten. Stattdesssen lässt N3 in rund 40-sekündigen Spots unterschiedliche Personen zu Wort kommen, den Schüler genauso wie den Ministerpräsidenten. Vertreter der Wirtschaft, der Kultur, der Politik, aus Hilfsorganisationen, von Kirchen und vom Sport werden Position beziehen - aber auch Mitarbeiter des NDR. Die angesprochenen Themen sind vielfältig. Natürlich geht es um Ausländerfeindlichkeit und rechte Gewalt, aber auch um Toleranz, Zivilcourage oder den (manchmal für Einzelne möglicherweise auch schwierigen) Umgang mit Minderheiten. Darüber hinaus begleitet N3 die Spots durch Reportagen und Berichte z. B. in DAS! und in den Regionalprogrammen der einzelnen Landesfunkhäuser. Auch der Hörfunk macht mit: NDR 2 sendet Spots gegen Rechtsradikalismus sowie Reportagen über in Deutschland lebende Ausländer, und auch NDR 4 INFO, Radio 3, N-Joy Radio und die Landesprogramme schließen sich der Initiative an. Die NDR Hamburg-Welle 90,3 z. B. stellt den kommenden Montag unter das Motto "Hamburg gegen Rechts". Das Stadtradio berichtet darüber, wie Deutsche und ausländische Mitbürger in Hamburg zusammen leben und sendet Interviews, Statements und Reportagen. Außerdem stellt sich Hamburgs Erster Bürgermeister Ortwin Runde zwischen 15.00 und 16.00 Uhr auf 90,3 der Diskussion mit den Hörern (Telefonnummer 040/416 13). ots Originaltext: NDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Ralph Coleman, NDR-Pressestelle (040/4156-2302) Original-Content von: NDR Norddeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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