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NDR Hamburg-Welle 90,3 exklusiv: Hansestadt baut 2.000 Krankenhausbetten ab

    Hamburg (ots) - In Hamburg sollen in den nächsten Jahren bis zu 2.000 Krankenhausbetten abgebaut werden, so vertrauliche Informationen, die der NDR Hamburg-Welle 90,3 exklusiv vorliegen. Betroffen von diesem dramatischen Abbau werden vor allem die operativen Fächer sein, also Chirurgie, Urologie, Gynäkologie, HNO und Augenheilkunde. Offen ist, ob hier ganze Abteilungen geschlossen werden müssen. Schon im ersten Quartal des nächsten Jahres soll der Senat den neuen Krankenhaus-Plan billigen.          Das größte Sorgenkind bei der Krankenhausplanung ist das AK St. Georg. Nicht dort - wie vom Landesbetrieb Krankenhäuser erhofft - wird das geplante zweite Herzzentrum für Hamburg eingerichtet, sondern im Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE). Damit verliert St. Georg fast 40 Prozent seines Umsatzes. Im Gegenzug will das UKE dem Landesbetrieb Krankenhäuser (LBK) andere Kooperationsmöglichkeiten anbieten, so Informationen von 90,3. Insgesamt muss für das AK St. Georg ein zukunftsfähiges Konzept noch gefunden werden.

    Problematisch ebenfalls: das Krankenhaus Ochsenzoll im Klinikum
Nord. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen sollen dort größere Einheiten
geschaffen werden. Speziell für die Ochsenzoller Psychiatrie könnte
dies verheerende Folgen haben, befürchten Insider.
    
    In den Bereichen Gynäkologie und Geburtshilfe hat Hamburg
erhebliche Überkapazitäten, so Informationen von 90,3. Deswegen
empfiehlt die Lenkungsgruppe für den Krankenhausplan z.B., dass nur
noch dort eine Geburtshilfe bleiben soll, wo es auch eine
intensivmedizinische Versorgung für Kinder gibt. Diese fehlt bisher
in den Krankenhäusern Amalie Sieveking in Volksdorf, Bethesda
Bergedorf und Elim in Eimsbüttel.
    
    
ots Originaltext: NDR
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