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"Sportclub Stars" zu Besuch bei Heiko Herrlich Sendetermin: Sonntag, 14. September, 23.45 Uhr, NDR Fernsehen

    Hamburg (ots) - Wenn DFB-Trainer Heiko Herrlich den Spielern seiner U19-Nationalmannschaft Kampfgeist und Siegermentalität predigt, dann hört sich das nicht nach bloßen Worthülsen an. Denn Vieles, was den jungen Talenten bevorsteht, hat Heiko Herrlich selbst erlebt. Hochgejubelt und niedergeschrieben, erst Held und dann Versager. Der Dortmunder musste während seiner Karriere weit mehr einstecken als nur sportliche Rückschläge: Im Jahr 2000 ist Heiko Herrlich gerade erfolgreichster Torschütze der Bundesliga, als Ärzte bei ihm einen bösartigen Gehirntumor diagnostizieren. Ein Schock: "Mit dem Fußball hast du nie wieder was zu tun, jetzt geht es nur noch um Leben und Tod". Er besiegt den Krebs - und kommt zurück. Wie schon so oft zuvor.

    Ende der 80er-Jahre gilt Heiko Herrlich als Deutschlands größte Sturmhoffnung. 15 Bundesligavereine reißen sich um ihn, er entscheidet sich für Leverkusen - und wird dort nur Ersatzspieler. Vom Bankdrücker bei Bayer zum Torschützenkönig und Nationalspieler in Mönchengladbach, umjubelt und geliebt, bis er 1995 nach Dortmund wechselt. Wegen eines umstrittenen Freigabeversprechens beschäftigt der "Fall Herrlich" damals monatelang Gerichte, DFB und Medien. Der junge Spieler steht als Prototyp des abgezockten Bundesligaprofis am Pranger der Öffentlichkeit. Ein Erlebnis, das ihn bis heute nicht loslässt.

    Heiko Herrlich hat die deutsche Meisterschaft, die Champions League und den Weltpokal gewonnen. Aber er ist nicht nur durch seine Erfolge und Tore in Erinnerung geblieben, sondern auch durch die Herausforderungen, die er abseits des Platzes meisterte. Sportclub Stars-Autorin Inka Blumensaat hat Heiko Herrlich getroffen. Sie hat mit ihm über Höhepunkte und Rückschläge gesprochen. Dabei lernte sie einen außergewöhnlichen Menschen und Fußballstar mit einer ganz eigenen Lebensphilosophie kennen. "Immer einmal mehr aufstehen als hinfallen".

    Aktuelle Informationen auch unter www.ndr.de/sportclub.

    11. September 2008/RP

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