Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)

Stadtwerke in NRW bekommen breite Unterstützung bei Forderung nach mehr Wettbewerb im Energiemarkt

Dortmund (ots) - Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) wurde die Forderung der Stadtwerke nach Korrekturen am Energiekonzept der Bundesregierung von Seiten der Politik und der Wissenschaft nachhaltig unterstützt. Nach der Rede von Harry K. Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen verabschiedete die Mitgliederversammlung einstimmig eine gemeinsame Resolution mit der Landesregierung unter dem Titel "Umweltfreundliche Energieerzeugung durch Stadtwerke darf nicht durch Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke verdrängt werden". Die Landesregierung will die Stadtwerke unter anderem bei ihrer Kritik an den wettbewerblichen Auswirkungen des Energiekonzepts unterstützen.

Auch Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) machte deutlich, dass ein sinnvolles Energiekonzept nicht ohne die Kommunen und die kommunalen Unternehmen umsetzbar sei. Sie bekräftigte die Auffassung der Stadtwerke, dass der derzeitige Stand des Energiekonzepts den mangelnden Wettbewerb im Stromerzeugungsmarkt zementiert und kommunale Investitionen unwirtschaftlich werden könnten. "Damit reiht sich Prof. Dr. Kemfert in die Reihe prominenter Experten ein, die die wettbewerblichen Auswirkungen des Energiekonzepts teils deutlich kritisieren", so Dr. Hermann Janning, Vorsitzender der VKU-Landesgruppe NRW und Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. "Der Bundesregierung sollte diese Kritik unabhängiger Wissenschaftler und Institutionen wie Bundeskartellamt und Monopolkommission ernst nehmen und das Energiekonzept an wesentlichen Punkten überarbeiten."

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Die VKU Landesgruppe NRW hat ihre Geschäftsstelle in Köln und betreut rund 330 kommunale Unternehmen. Die VKU-Mitgliedsunternehmen in NRW haben einen Umsatz von 26 Milliarden Euro und 69.000 Beschäftigte. Sie investieren 1,7 Milliarden Euro pro Jahr, wovon 80 Prozent in der Region verbleiben und so die örtliche Wirtschaft und das Handwerk stützen.

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