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Neue Westfälische (Bielefeld): Kosten der Energiewende Gut investiert Stefan Schelp

Bielefeld (ots) - Die Energiewende wird teuer. Geahnt haben wir das. Jetzt wissen wir es genau - der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" sei Dank: Das gute ökologische Gewissen kostet uns binnen 25 Jahren 520 Milliarden Euro. Eine gewaltige Zahl. Dass wir ein Gutteil davon längst abgeleistet haben, tröstet nur wenig. Aber was ist die Alternative? Die Rückkehr zur Atomenergie? Das kann niemand wollen. Natürlich gibt es auch für diese Form der Energiegewinnung konkrete Milliardensummen. So hat der Gesetzgeber die Atomkonzerne gezwungen, 38 Milliarden für den Rückbau der Anlagen zurückzulegen. Bevor nicht tatsächlich abgerissen wird, müssen die Konzerne keinen Cent berappen. Für weitere 23 Milliarden dürfen sich die Konzerne nun von der Verantwortung für Zwischen- und Endlager freikaufen. Macht zusammen in etwa ein Zehntel der Öko-Energie-Kosten. Das Zahlenspiel ließe sich fortsetzen. Mit den Kosten für den Ausstieg aus der Steinkohle. Die hat die Bundesregierung mit 30 Milliarden berechnet - Folgen der Bergschäden nicht eingerechnet. Was alle Zahlen gemeinsam haben? Sie sind nicht das letzte Wort. Zum einen ist in die Öko-Bilanz nicht eingerechnet, dass die Energiewende auch Kosten gedrückt hat. Zum anderen weiß niemand, wie viele Milliarden aufgewendet werden müssen, damit der Atommüll auf ewig sicher verwahrt ist. Dann lieber Milliarden investieren in ein Projekt, das die Erde lebenswert erhält.

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