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Neue Westfälische (Bielefeld): Die Sicherheitslage nach den jüngsten Anschlägen Schlagkraft der Behörden erhöhen Matthias Bungeroth

Bielefeld (ots) - Nun ein feiges Attentat auf einen 84-jährigen Priester während eines katholischen Gottesdienstes in Frankreich. Die Spirale der terroristischen Gewalt die uns in Europa in diesen Wochen heim sucht, macht sprach- und fassungslos. Die Täter bauen darauf, dass sie die Angst in unseren Alltag implementieren. Bei ihnen ist Hass gegenüber anders Denkenden und Glaubenden an die Stelle eines zivilisierten Zusammenlebens einer pluralistischen Gesellschaft getreten. So kann und darf es nicht weitergehen. Die Polizei leistet viel, um potenziellen akuten Bedrohungslagen zu begegnen. Die Aufrufe zur Besonnenheit aus der Politik sind richtig. Hass und Angst wären gerade für die Sicherheitsbehörden denkbar schlechte Ratgeber bei der Entwicklung von Konzepten, um möglichst viele Täter oder am besten schon Tatverdächtige dingfest zu machen. Aussagen wie die des bayerischen Innenministers Herrmann, man müsse notfalls auch nicht anerkannte Flüchtlinge in Kriegsgebiete abschieben, helfen nicht weiter. Angesagt sind gezielte Ermittlungen und mehr Kooperation von Behörden sowie hartes Durchgreifen bei konkreten Verdachtsfällen.

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