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Neue Westfälische (Bielefeld): Festnahme des Terrorverdächtigen Tarik S. Arbeit für die Sicherheitsbehörden Jobst Lüdeking

Bielefeld (ots) - Sie zieht gescheiterte junge Männer und Frauen an wie das Licht die Motten: Die Terrororganisation Islamische Staat (IS) hat aber mittlerweile die Attribute eingebüßt, die sie überaus attraktiv für seine Zielgruppe machte. Statt Siegen müssen die Kämpfer Rückzugsgefechte bestehen, sind Bombenangriffen und Drohnenattacken ausgesetzt. Der Sold ist gekürzt, so Medienberichte, weil Petro-Dollar aus den Verkäufen geschmuggelten Öls nicht mehr sprudeln. Sogar die IS-Zentrale soll verlegt werden. Das sind keine Nachrichten, mit denen sich neue Anhänger gewinnen lassen und auch keine, die dazu beitragen, Gefolgsleute wie den gefassten Bielefelder Tarik S. bei der Fahne zu halten. Die Wahrscheinlichkeit scheint hoch, dass der 22-Jährige, der eines der Propagandagesichter war, wie andere Kämpfer nach mehr als zwei Jahren Gräueltaten, Morden und Exzessen genug hatte und sich absetzte. So wie S. werden in den nächsten Monaten zig ernüchterte IS-Terroristen versuchen, zurück zu kehren. Das bedeutet immense Arbeit für die Sicherheitsbehörden. Denn es ist unklar, ob überhaupt und wenn ja, wie weit sich dieses Klientel innerlich vom Terror-Staat IS entfernt. Oder ob es Personen unter ihnen gibt, die wie die Pariser Attentäter Anschläge begehen wollen.

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