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Neue Westfälische (Bielefeld): Übergriffe in Köln Polizei und Politik haben versagt CaRSTEN HEIL

Bielefeld (ots) - Die Polizeiführung in Köln kommt unter Druck. Sie hat in der Silvesternacht zum zweiten Mal innerhalb eines guten Jahres ein Großereignis mit kriminellem Hintergrund nicht richtig eingeschätzt und viel zu spät reagiert. Es entsteht der Eindruck, dass die Behörde die Sicherheit in der Stadt nicht gewährleisten kann. Waren es in der vergangenen Silvesternacht die unsäglichen sexuellen Massenübergriffe auf Frauen verbunden mit Eigentumsdelikten, hatten die Einsatzkräfte im Oktober 2014 bei Ausschreitungen rechtsextremer Hooligans völlig den Überblick verloren. Beide Ereignisse spielten sich auf demselben Areal ab. Am Neujahrsmorgen kam noch dazu, dass die Beamten die Ereignisse der Nacht zunächst öffentlich als "entspannte Einsatzlage" bezeichnet hatten - entweder bewusstes Abwiegeln der erschreckenden Ereignisse, oder Beleg für absolute Überforderung. Kein Wunder, dass die Täter kaum zu fassen und zu überführen. sind. Es wäre Aufgabe der Beamten gewesen, direkt einzugreifen. Die haben jedoch scheinbar gar nichts bemerkt. Entsprechend wohlfeil sind Forderungen seitens der Politik nach schneller Abschiebung der vermutlich ausländischen Täter. Ohne individuellen Nachweis der Tat wird das nicht möglich sein. Landes- und Bundesinnenminister müssen sich fragen lassen, ob sie in den vergangenen Jahren genug für die Polizei getan haben, um sie in die Lage zu versetzen, solche Situationen zu beherrschen.

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