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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Umlage für den Landesverband Westfalen-Lippe soll steigen Standards haben ihren Preis matthias bungeroth

Bielefeld (ots) - Diese Nachricht hören die Kämmerer der 70 Städte, Kreise und Gemeinden in Ostwestfalen-Lippe nicht gerne. Sie werden im kommenden Jahr aller Voraussicht nach eine um 0,3 Prozent höhere Umlage an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zahlen müssen. Doch dieses Geld ist in mehrfacher Hinsicht bestens angelegt. Denn die Kommunen können sicher sein, dass der Landschaftsverband für dieses Geld Leistungen erbringt, die sie in dieser Qualität und zu diesen Konditionen sicher nicht in eigener Regie stemmen könnten. In der Regel bekommen sie sogar mehr an Leistungen aus dem LWL-Topf, als sie aus der eigenen kommunalen Kasse als Umlage nach Münster überwiesen haben. Standards haben ihren Preis. Das gilt für die inklusive Arbeit mit behinderten Menschen ebenso wie für die Aufrechterhaltung einer diversifizierten, traditionsreichen Kulturlandschaft, zu der unter anderem 17 Museen in LWL-Trägerschaft gehören. Es ist gut zu hören, dass an dieser Struktur nicht gerüttelt werden soll. Wenn dem so ist, muss die Politik Wege finden, die Finanzierung hierfür sicherzustellen. Auch der Bund ist hier immer wieder gefordert, seinen Beitrag zu leisten.

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