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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Urlaub in Griechenland Stornierung wäre das falsche Zeichen Dirk-Ulrich Brüggemann

Bielefeld (ots) - Die Ferien haben in unserem Bundesland gerade begonnen, die Urlaube sind gebucht. Manch einer hat sich für Griechenland entschieden und steht nun vor der Frage, ob er die Reise antreten soll oder nicht. Stornierung wäre das falsche Zeichen - schon, weil Griechenland jetzt unsere Solidarität braucht. Gerade für Pauschalurlauber läuft der geplante Urlaub ohnehin wie gebucht ab, versichern die Veranstalter. Hotels, Flüge und Bustransfers sind von den Reiseveranstaltern in den Verträgen festgeschrieben, Grund zur Sorge sollte also für die schönsten Wochen im Jahr nicht bestehen. Ein Land wie Griechenland, in dem ein großer Teil der Bevölkerung seit Jahrzehnten vom Tourismus lebt, wird auch die Feriengäste aus Deutschland wohl kaum spüren lassen, dass sie nicht willkommen sind. Nicht nur wegen der schon sprichwörtlichen griechischen Gastfreundschaft, auch, weil sich der Tourismus im Land damit auf Jahre hinaus selber schaden würde. Individualreisende müssen lagebedingt zwar mit Einschränkungen rechnen, dass die Treibstoffversorgung mit Benzin und Diesel knapp wird, weil Streiks die Belieferung der Tankstellen unmöglich machen, ist allerdings nicht unbedingt griechenlandtypisch. Das kann zu Hause auch passieren.

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