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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Reinhard-Mohn-Stiftung fördert Bildung in OWL Klein, aber fein Lothar Schmalen

Bielefeld (ots) - Neben der großen Bertelsmann-Stiftung mit ihrer millionenschweren Projektarbeit und ihrem permanenten Output von Studien zu vielerlei Problemen der modernen Gesellschaft mutet die ebenfalls im Umfeld des Bertelsmann-Konzerns beheimatete Reinhard-Mohn-Stiftung eher unscheinbar an. Doch ihre Projekte haben es in sich. Sie legen den Finger in eine offene Wunde unserer Gesellschaft. Immer noch ist die soziale Herkunft von Kindern und Jugendlichen ein entscheidender Faktor dafür, welche Bildungschancen sie haben. Damit hat die soziale Herkunft nach wie vor einen auf Dauer nicht hinnehmbaren Einfluss auf die Lebensperspektiven der Betroffenen. Hier versucht die Reinhard-Mohn-Stiftung mit ihren bescheidenen Mitteln anzusetzen. Wenn sie beispielsweise bei Kindern, die Probleme im Arbeits- und Sozialverhalten haben und kaum Unterstützung aus dem Elternhaus bekommen können, durch ein Zusammenwirken von Schule, Lehrern und Eltern Besserung herbeiführen will, dann ist dies ein sehr guter Ansatz. Bekämpfung von Rechenproblemen und Sprachdefiziten schon in der ersten Grundschulklasse, auch dies ist ein goldrichtiger Ansatz. Die Projekte der Reinhard-Mohn-Stiftung verdienen es, einem breiteren Publikum und auch bei Schulpolitikern in ganz Deutschland bekannt gemacht zu werden. Denn viele von ihnen haben Vorbildcharakter.

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