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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Neue Ergebnisse zu Gefahr durch Milch Die Möglichkeit der richtigen Wahl Martin Fröhlich

Bielefeld (ots) - In der Milch scheint mehr zu stecken als bislang bekannt. Genmaterial der Kuh kann durch den Verzehr auf den Menschen übertragen werden. Das legen neue wissenschaftliche Erkenntnisse nahe. Experten folgern daraus, dass der menschliche Körper durch diesen Einfluss Schaden nehmen kann, Krankheiten begünstigt werden. Verfechter mutiger Thesen kämpfen oft wie einst die literarische Figur Don Quichote de la Mancha gegen Windmühlen Ihre Annahmen gelten anfangs schnell als Spinnerei. Zumindest sehen das die Kritiker so, die nicht an ein Problem glauben. Das gilt vor allem dann, wenn es ans Eingemachte geht. Wenn jahrhundertelang gelebte Praxis in Frage gestellt wird. Wenn unser aller tägliches Verhalten einem Irrglauben aufgesessen sein soll. Dann wird schnell der Vorwurf des Panikmachens laut. Zu Recht? Nein, zu Unrecht. Denn es gehört zu den Grundprinzipien von Wissenschaft, einem Verdacht nachzugehen, ihn methodisch zu überprüfen, sich von Kopfschütteln nicht bremsen zu lassen. Die meisten der bahnbrechenden Erkenntnisse der Menschheit sind auf diesem Weg zustande gekommen. Noch fehlt zwar der Beweis in langfristigen Studien, dass viel mehr Krankheiten des Menschen auf den Verzehr von Kuhmilch zurückgehen als gedacht. Abwegig erscheint die Theorie jedoch nicht. Die unermüdliche Arbeit von Querdenkern wie den Milchkritikern ist wichtig. Nur wer es wagt, in Stein gemeißelte Fakten zu hinterfragen, kann Fehl-Traditionen auf die Spur kommen. Zugegeben, es geht einem schon die Gretchenfrage "Was kann man denn überhaupt noch essen?" durch den Kopf, wenn rotes Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier, Zucker, Fett, Weizen und all die anderen Grundnahrungsmittel inzwischen als Problemfälle enttarnt wurden. Doch es geht um etwas ganz anderes: Es geht um die Möglichkeit der richtigen Wahl. Und die hat nur, wer alle wichtigen Fakten kennt. Im konkreten Fall muss ja niemand von morgen an auf seine Frischmilch verzichten, wenn er nach Abwägen aller Vor- und Nachteile zu dem Schluss kommt, dass sie ihm guttut. Aber er kann nun zumindest abwägen, ob er das Risiko von Nebenwirkungen eingehen will.

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