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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Neues Städtebündnis in der Region Nur der Anfang Lothar Schmalen

Bielefeld (ots) - "Die Zusammenarbeit der Kommunen ist das Gebot der Stunde." Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen, von dem das Zitat stammt, weiß, wovon er redet. Schließlich ächzt die größte Stadt in Ostwestfalen-Lippe unter ihrer Finanzlast. Ein Millionen-Loch nach dem anderen tut sich auf, auch weil immer mehr Kosten auf die Kommunen abgewälzt werden - nicht nur auf Bielefeld. Die Idee, in dieser Situation durch Zusammenarbeit mit anderen Kommunen Geld zu sparen, ist so alt wie die Finanzkrise der Kommunen selbst. Dass Bielefeld sich jetzt mit seinen Nachbarstädten Herford und Bad Salzuflen zusammentut, um möglichst schnell mit intensiver Zusammenarbeit Synergie-Effekte zu heben, ist deshalb nur zu begrüßen. Dass ein solcher Städtebund auch Gewicht bei der Vertretung der eigenen Interessen nach außen gewinnt, ist mehr als nur ein Nebeneffekt. Auch deshalb muss das Ziel lauten, noch andere Kommunen im Raum Bielefeld für das neue Bündnis zu gewinnen. Zum Beispiel Gütersloh: Dass bei der Geburt der neuen ostwestfälisch-lippischen Regiopol-Region die Stadt an der Dalke nicht dabei ist, ist ein Versäumnis. Ein Versäumnis, das allerdings schnell ausgeräumt werden kann. Das zeigen die ersten Signale, die Güterslohs Bürgermeisterin Maria Unger ausgesendet hat. Das Dreierbündnis aus Bielefeld, Herford und Bad Salzuflen jedenfalls ist nur der Anfang.

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