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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Kauder gegen Milde bei Flüchtlingen Ritter Fürchterlich Johann Vollmer

Bielefeld (ots) - Angela Merkel hat ein Problem. Und das heißt Volker Kauder. Der bärbeißige Haudrauf der CDU hat es wieder einmal geschafft, sich unnötig politisch und menschlich zu diskreditieren. Kauder teilt passend zum Weihnachtsfest kräftig gegen Bedürftige aus. Flüchtlinge wenigstens in harten Wintermonaten vor der Abschiebung zu verschonen kommt für den CDU-Fraktionsvorsitzenden nicht in Frage. Ebenso geißelt er Kirchenvertreter für gelebte Nächstenliebe, wenn sie Asylsuchenden in Kirchenräumen ein Obdach gewähren. Was reitet diesen Mann eigentlich? Als stünde das C in der CDU nicht für "christlich", sondern für "charakterlos", gibt Kauder regelmäßig den Hardliner mit den Unterkategorien Atomkraftfetischist, Waffenlobbyist (Fürsprecher von Heckler & Koch) und Obermacho ("Schwesig ist weinerlich"). In Zeiten von Pegida ahnt man natürlich, wo der vergiftete Wind herweht. Merkel schickt ihren Ritter Fürchterlich an den rechten Rand, um dort aufzuspießen, was als Stimmvieh für die CDU demokratisch gerade noch so in Frage kommt. Papst Franziskus hat Kauder dieses Jahr mit dem Gregorius-Orden für sein Engagement für verfolgte Christen ausgezeichnet. Preise - siehe Barack Obama - verleiten leider nicht zu guten Taten. Wäre Fluchen an Weihnachten nicht untersagt, würde man in Anlehnung an ein Joschka-Fischer-Zitat manchmal gerne rufen: "Mit Verlaub, Herr Kauder, Sie sind ein Armutszeugnis."

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