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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Der Tod des Häftlings Constantin M. Furchtbarer Verdacht Hubertus Gärtner

Bielefeld (ots) - In der Justizvollzugsanstalt Herford ist ein junger Mann unter kaum vorstellbaren Qualen gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine Anstaltsärztin wegen fahrlässiger Körperverletzung. Es spricht aber bereits vieles dafür, dass nicht nur sie allein, sondern vielleicht sogar das gesamte System versagt hat. Auch viele andere Beteiligte müssen sich nun fragen, ob sie korrekt gehandelt und alles Notwendige und Mögliche getan haben, um einen solch erbärmlichen und einsamen Tod in der Zelle zu verhindern. Der betroffene Constantin M. war gewiss kein einfacher Klient. Im Gegenteil: Er war ein aggressiver junger Mann, der kaum zu bändigen und psychisch extrem auffällig war. Einiges spricht dafür, dass er mit diesen Symptomen nicht in ein Gefängnis gehörte, sondern in eine forensische Klinik. Geschah das etwa aus monetären Gründen nicht? Das ist ein furchtbarer Verdacht. Aber es gibt noch viele andere Fragen, die unbedingt beantwortet werden müssen.

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