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Neue Westfälische (Bielefeld): Schulferien Ende der Debatte BERNHARD HÄNEL

Bielefeld (ots) - Schulferien werden, so heißt es in einer Vereinbarung der Bundesländer, in erster Linie nach pädagogischen Gesichtspunkten festgesetzt. Damit ist klar, dass Unterricht mehr ist, als die Wochen zwischen den Ferien. Dennoch gibt es mit unschöner Regelmäßigkeit immer wieder neue Debatten über die Verteilung der 75 Werktage, die die Kultusministerkonferenz als Gesamtdauer der Ferien während eines Schuljahres festgelegt hat. Reiseunternehmen und Vermieter von Ferienwohnungen wünschen sich aus wirtschaftlichen Gründen einen breiteren Zeitkorridor. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann zieht unter die Debatte einen Schlussstrich. Allein pädagogische und schulorganisatorische Erwägungen sollten bei der Festsetzung der Ferientermine eine Rolle spielen. Was auch sonst? Selbst das läuft nicht optimal. Doch beim Versuch der Optimierung holte sich um die Jahrtausendwende die damalige Schulministerin Gabriele Behler eine blutige Nase. Ihr Versuch, NRW einen festen Ferientermin wie Bayern zu verschaffen, scheiterte kläglich. Darum ist Löhrmann klug beraten, wenn sie sich auf die Optimierung des Unterrichts denn der Ferientermine konzentriert.

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