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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Michael Schumachers Skiunfall Ohne Sonderstatus Gerhard Müller

Bielefeld (ots) - Das verheerende Seebeben im Indischen Ozean am zweiten Weihnachtsfeiertag des Jahres 2004 mit rund 230.000 Toten hat Michael Schumacher vor neun Jahren gerührt. 7,5 Millionen Euro spendete der siebenfache Formel-1-Weltmeister für die Opfer. Davon blieben zwei Botschaften: "Schumi" lebt nicht als eiskalter Egomane abgehoben hoch über dem Genfer See, dem das Schicksal anderer egal ist. Und: Geld ist nicht alles. Neun Jahre später hat ihn das Schicksal ereilt, von dem er einmal nach einem seiner zahlreichen, meist glimpflichen Rennunfälle gesagt hat: "Das Schicksal wird für mich entscheiden, wann und wo es passiert." Nun ist etwas passiert, und viele Menschen hoffen, dass Schumacher noch ein letzter seiner Schutzengel bleibt, um das Schlimmste zu verhindern. Warum berührt uns "Schumis" persönliche Schneekatas-trophe? Wegen seiner Popularität. Vielleicht, weil er nicht nur in seiner Heimatstadt Kerpen noch immer als normal gebliebener Mensch gilt. Vor allem aber, weil sein schwerster Unfall zeigt, dass das Schicksal Prominenten keinen Sonderstatus gewährt. Was Schumacher widerfahren ist, kann jedem passieren.

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