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Neue Westfälische: FDP-Wehrexpertin Hoff will Guttenberg-Vernehmung nicht verschieben

Bielefeld (ots) - Bielefeld. Im Streit um den Termin der Vernehmung von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg im Kunduz-Unterscuhungsausschuss, stemmt sich die FDP-Wehrexpertin Elke Hoff entschieden gegen eine Verschiebung "Wir sollten als Parlamentarier unsere Tagesordnung nicht von den Taliban bestimmen lassen." sagt die liberale Politikerin im Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagsausgabe). Am Freitag der kommenden Woche würden sicher viele Abgeordnete zur Trauerfeier fahren wollen, ergänzt die FDP-Frau, aber es dürfe nicht sein, dass der Termin am Donnerstag deshalb einfach abgesetzt werde. Angesichts der neuen Todesfälle hatte der SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold dafür plädiert, die Vernehmung Guttenbergs im Kundus-Untersuchungsausschuss zu verschieben. "Ich halte es für nicht besonders pietätvoll, wenn es fast zeitgleichzur Beerdigung der toten Soldaten zur Vernehmung des Ministers im Ausschuss und zu einer entsprechenden Wahrnehmung in der Öffentlichkeit kommt" sagte Arnold. Guttenbergs Vernehmung ist bislang für den kommenden Donnerstag geplant.,

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