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Neue Westfälische: Hochschulsanierung Herkulesaufgabe BERNHARD HÄNEL

    Bielefeld (ots) - Es ist Wahlkampf. Und so ist die Unterzeichnung der Verträge über die Sanierungszusagen an die staatlichen Hochschulen in OWL natürlich ein willkommener Anlass für Innovationsminister Andreas Pinkwart auf seine Leistung aufmerksam zu machen. Nehmen wir das mal so hin. Es ist allerdings auch ein gewichtiges Pfund, mit dem der liberale Landespolitiker wuchern kann. Nach Jahren der Vernachlässigung der Bausubstanz sind die Hochschulen des Landes dringend renovierungsbedürftig. Wer wachen Auges über einen Campus geht, kann Zustände der Verwahrlosung wahrnehmen. Hier wurde geflickt statt saniert. Ein Sinnbild für den Zustand der Bildungspolitik und des Umgangs mit dem akademischen Nachwuchs.Die Sünden der Vergangenheit zu reparieren ist so zu einer Herkulesaufgabe geworden für die Pinkwarts Acht-Milliarden-Programm kaum reichen wird.Immerhin wird ein Anfang gemacht. Dabei darf allerdings nicht das Gießkannenprinzip gelten. Nur wer Schwerpunkte setzt, erreicht nachhaltige Wirkung. Nicht von ungefähr fließt nach Bielefeld besonders viel Geld. Hier hat sich Exzellenz entwickelt, die weiter gefördert werden muss: In der Forschung wie der Lehre. Dazu gehören Studiebedingungen, die Anspruch und Leistung Rechnung tragen.

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