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Neue Westfälische: Fahrgast zu Tode geprügelt Fassungslos RALF MÜLLER, MÜNCHEN

    Bielefeld (ots) - Jugendliche haben in München einen Fahrgast zu Tode geprügel. Solchen Verbrechen steht man fassungslos gegenüber. In den nächsten Tagen werden wieder viele mit heißer Nadel gestrickte Vorschläge laut werden, was man jetzt unbedingt machen müsse. Zumal Bundestagswahlkampf herrscht.   Die Jugendgewalt wird aber dadurch nicht bekämpft. Wir werden erneut an die Tatsache erinnert, dass wir in einer  Welt leben, in der die Werte immer mehr zerbrechen. Wer das nicht glaubt, muss nur den Fernsehapparat anschalten oder sich in einem Laden für Videospiele umsehen. Auch in diesem Fall gehören die Täter den unteren sozialen Schichten an und sind schon öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Da sie deutsche Staatsbürger sind, kommt eine Ausweisung nicht in Frage. Vor Gericht werden sie vermutlich beteuern, das alles nicht gewollt zu haben und ihr Bedauern äußern. Sie werden wohl harte Strafen erhalten und für länger weggesperrtwerde, als die Täter, die vor zwei Jahren in einem Münchener U-Bahnhof einen Rentner halbtot schlugen. Die Justiz vermag Jugendgewalt zu bekämpfen, aber nicht zu beseitigen.

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