Neue Westfälische (Bielefeld)

Neue Westfälische: KOMMENTAR Hinweise auf Varusschlacht in Kalkriese Geschickt vermarktet HUBERTUS GÄRTNER

Bielefeld (ots) - Die Schlacht zwischen dem römischen Feldherrn Varus und dem Cheruskerfürsten Arminius fand vor 2.000 Jahren statt. Vielleicht hatte sie tatsächlich welthistorische Bedeutung. Selbst das wird von einigen Wissenschaftlern inzwischen ja bezweifelt. Nicht bekannt ist bislang auch der genaue Ort, an dem das antike Gemetzel stattgefunden hat. Irgendwo in Ostwestfalen-Lippe oder doch in Niedersachsen? Hobby-Archäologen und hochrangige Experten reden sich über diese Frage immer noch die Köpfe heiß. Fast wie ein pazifistisches Wunder wirkt dagegen die Tatsache, dass zum 2000. Jahrestag der Varusschlacht eine gemeinsamen Ausstellung in Haltern, Detmold und Kalkriese stattfindet. Mehr als 260.000 Besucher haben bereits ihr Interesse bekundet. Doch nun gibt es plötzlich wieder Dissonanzen. Kalkriese präsentiert wie aus heiterem Himmel neue Funde, die angeblich auf die Varusschlacht hindeuten. Experten überzeugt das zwar immer noch nicht. Es zeigt aber, dass die Niedersachsen clever sind. Sie haben in Kalkriese Fördermittel in Millionenhöhe abgegraben und vermarkten ihr Schlachtfeld äußerst geschickt. Pressekontakt: Neue Westfälische Jörg Rinne Telefon: 0521 555 276 joerg.rinne@neue-westfaelische.de Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Neue Westfälische (Bielefeld)

Das könnte Sie auch interessieren: