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Neue Westfälische: Begrenzung von Banker-Bezügen Kosmetik HANNES KOCH

Bielefeld (ots) - Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Sarkozy, Großbritanniens Premier Brown und US-Präsident Obama sind sich einig: Die Banken haben die Finanzkrise mitverursacht, weil risikoreiche Geschäfte und gigantische Gewinne den Managern fantastische Erfolgsbeteiligungen einbrachten. Diesen Kreislauf wollen die Regierungen jetzt entschärfen. Bonuszahlungen sollen nicht mehr kurzfristig, sondern mittelfristig gestreckt ausgezahlt und stärker an den tatsächlichen Erfolg des Unternehmens geknüpft werden. Vielleicht funktioniert das sogar. Was nicht funktioniert, ist die Anpassung der Fixgehälter und Boni an das Gerechtigkeitsempfinden der Bürger. Ob 15 Millionen in einem Rutsch oder in drei Portionen ausgezahlt werden, ist egal - es bleiben 15 Millionen. Mit individueller Leistung oder langen Arbeitstagen sind derartige Reichtümer kaum zu begründen. Brown, Obama und Merkel haben Angst, dass die Banker nach Zürich, Hongkong oder Shanghai umziehen, wenn man ihnen zu sehr auf den Leib rückt. Sie ziehen die Schrauben nur ein wenig an, Gehaltsexzesse bleiben weiter möglich. Pressekontakt: Neue Westfälische Jörg Rinne Telefon: 0521 555 276 joerg.rinne@neue-westfaelische.de Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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