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Schweriner Volkszeitung: Schwangere in Not alleingelassen? - Aufregung unter den Trägern der 39 Schwangerschaftsberatungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern: Träger fürchten um Fortbestand von Beratungsstellen Land.

Schwerin (ots) - Schwerin. Aufregung unter den Trägern der 39 Schwangerschaftsberatungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern: Bis Ende Oktober sollen sie in einem Interessenbekundungsverfahren erklären, ob sie von 2017 an weiter Beratungen für Schwangere in Not anbieten wollen berichtet die Schweriner Volkszeitung in ihrer Dienstagsausgabe. Dieselbe Frist gilt auch für alle, die sich erstmals um eine Beratungsstelle bewerben wollen. Bekannt wurde dieser Termin erst vor einer Woche - "ein Husarenstreich", empört sich die Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, Christina Hömke, in der Schweriner Volkszeitung. Noch in diesem Monat will Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) im Einvernehmen mit dem Finanzministerium eine Verordnung in Kraft setzen, die das Verfahren und die Bemessung der Förderung der Beratungsstellen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz regelt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln muss man binnen eines Tages zur Beratung und wieder zurückkommen - das soll auch ein Kriterium für die Vergabe künftiger Beratungskapazitäten sein.

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