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Ostsee-Zeitung: IS ermordet britische Geisel

Rostock (ots) - Es war kaltblütiger Mord. Wie zuvor zwei US-Reporter ist jetzt auch der britische Entwicklungshelfer David Haines von einem schwarz Vermummten enthauptet worden - vor laufender Kamera. Aus der arabischen Wüste ins weltweite Internet - es ist der inszenierte Dschihad 2.0, die virtuelle Hasspropaganda, die die westliche Mediengesellschaft derzeit heimsucht. Das ist Absicht. Terror bedeutet Schrecken, Einschüchtern durch Gewalt; so sollen diese Bilder wirken. Aber diese Rechnung der Dschihadisten wird nicht aufgehen: die Menschen in den USA und Großbritannien werden die Absicht ihrer Regierungen gutheißen, die Mörder ihrer Landsleute zu fassen. Längst bedienen sich die Islamisten für die Propagierung ihrer Ziele nicht nur extremistischer Internetseiten, ihre Anhänger agieren ständig auch auf legalen sozialen Plattformen - von Facebook bis Youtube. Darauf muss eine offene Gesellschaft, wie die unsere es ist, eine Antwort finden. Das Kalkül der Radikalen darf auch hier nicht aufgehen.

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