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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Klaus Ernst

Rostock (ots) - Dass die Berliner Bundesspitze so demonstrativ den Schulterschluss mit ihrem Co-Vorsitzenden Klaus Ernst übt, zeigt, wie brisant die Partei die Lage einschätzt. Eine Führungskrise käme ihr sehr ungelegen, mussten doch erst im Frühjahr mühsam die Gräben zwischen Ost- und West-Linken zugeschüttet werden. Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch wurde weggemobbt, eine vermeintlich stabile Doppelspitze mit dem West-Gewerkschafter Ernst und der Ost-Haushaltspolitikerin Gesine Lötzsch installiert. Doch seit Wochen ist Ernst in den Schlagzeilen, und es sind nie positive. Erst ermittelt der Staatsanwalt wegen kreativ abgerechneter Spesen, dann murrt die Parteibasis, weil ihr Chef nicht auf die Erfüllung des Parteislogans "Reichtum für alle" warten wollte und sich selbst großzügig alimentierte. Der bekennende Porsche-Fahrer scheint so manchem als Repräsentant einer Partei, die sich als Sachwalter der Schwachen und Benachteiligten sieht, eher suboptimal.

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